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„Was wäre, wenn…? Beethoven+Kassel“

Veranstaltungen im Februar 2020

Die Veranstaltungsreihe „Was wäre, wenn…? Beethoven + Kassel“ findet ihre Fortsetzung von Samstag, 15. Februar, bis Montag, 17. Februar 2020.

Kassel - Den Reigen eröffnet ein Gesprächskonzert am Samstag, 15. Februar, um 19 Uhr im Konzertsaal der Musikakademie am Karlsplatz. Unter dem Titel „Warum Beethoven zu der Klaviersonate Opus 111 keinen dritten Satz geschrieben hat -Thomas Manns Doktor Faustus und Adornos Interpretation des letzten Beethovenwerks“ ist der Akademiedozent Iwan Urwalow zu hören, der eben jene letzte Klaviersonate Beethovens interpretieren wird. Unter den Pianisten wird dieses selten öffentlich aufgeführte Werk als die gesamte künstlerische Persönlichkeit des Interpreten fordernd angesehen und gilt daher als besonders anspruchsvoll. Die kompositorische Grundlage, aber auch die Wirkung des Werks nach dem Tod des Komponisten nimmt Dr. Oliver Fürbeth, Musikwissenschaftler und ebenfalls Akademiedozent, bei seinem einführenden Vortrag in den Blick. Das Publikum erwartet also eine Begegnung von Musik und Literatur sowie von drei Titanen der Ton-, der Sprachkunst und der Philosophie. „Beethovens letzte Klaviersonate gilt uns heute als Gipfel seines Schaffens und steht auf einer Ebene mit der 9. Sinfonie. Sie bildet ebenfalls den Abschluss einer Epoche,“ erläutert Dr. Fürbeth. „Thomas Manns großes Alterswerk Doktor Faustus rückt die Auseinandersetzung mit dem Werk ins Zentrum der gesamten Roman-Konstellation. Es beruht auf einer Zusammenarbeit des Autors mit dem Philosophen Theodor W. Adorno im amerikanischen Exil. Adornos Beethoven-Interpretation in ihrer philosophischen Tragweite bildet dabei die Grundlage der Roman-Gestaltung.“ Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt acht Euro. Einen ermäßigten Eintritt zu sechs Euro erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende, ALG-II-Empfänger oder Schwerbehinderte gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises. Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr zahlen vier Euro.

Am Sonntag, 16. Februar, sind ab 11 Uhr wieder Kinder im Grundschulalter und ihre Familienangehörige, herzlich eingeladen, unter dem Motto „Hört Beethoven?!“ gemeinsam mit den Studierenden der Elementaren Musikpädagogik und Beethovens Freunden Frau Sonne, Herrn Wind und Herrn Sturm des Komponisten Geburtstag zu feiern. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Ebenfalls am Sonntag, 16. Februar, findet ab 19 Uhr der zweite Abend der eigenen Konzertreihe der Musikakademie „Klavier und…“ in deren Konzertsaal statt. Auf dem Programm stehen die Violinsonate Nr. 6, A-Dur, Opus 30/1, die Hornsonate F-Dur, Opus 17, in einer Bearbeitung für Violoncello sowie die Violinsonate Nr. 8, G-Dur, Opus 30/3. Es musizieren Studierende der Klassen Callies, Walther, Wehse, Urwalow, Kirschner und Bertino. Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt acht Euro. Einen ermäßigten Eintritt zu sechs Euro erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende, ALG-II-Empfänger oder Schwerbehinderte gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises. Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr zahlen vier Euro.

Telefonisch können Karten zu allen Veranstaltungen bei der Musikakademie unter 05 61/7 87-41 80, per Fax unter 05 61/7 87-41 88 oder per E-Mail musikakademie@kassel.de vorbestellt werden.

Die Veranstaltungspartner der Musikakademie bei den Veranstaltungen im Februar sind das Bali-Kino, das am Sonntag, 16. Februar, ab 12 Uhr den Film“ Klang der Stille“ (USA/D 2006) der Regisseurin Agnieszka Holland zeigt. Außerdem präsentiert die Stadtbibliothek am Montag, 17. Dezember, ab 19 Uhr im Konzertsaal der Musikakademie „Beethovens Ende – eine wahre Kriminalgeschichte“ mit Herwig Lucas. Musikalisch umrahmt wird der Abend durch Studierende der Musikakademie.

Informationen zum Vorverkauf und der Eintrittsregelung dieser Veranstalter unter:
http://www.filmladen.de/
https://www.kassel.de/einrichtungen/stadtbibliothek/index.php


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