„CrimeBoy“ beim Webfest Berlin

Webserie aus Münster nominiert

Der in Münster produzierte Webserien-Pilot „CrimeBoy“ ist auf dem Webfest Berlin in der Kategorie „Bester Serienpilot“ nominiert worden.

Münster - Der in Münster produzierte Webserien-Pilot „CrimeBoy“ ist auf dem Webfest Berlin in der Kategorie „Bester Serienpilot“ nominiert worden. Bei einem Piloten handelt es sich um eine Demoversion der ersten Folge, mit der Filmschaffende sich bei Plattformen und Sendern für eine Finanzierung und den Vertrieb bewerben können.

Filmemacher Simon Jöcker hatte den Piloten über den Jahreswechsel 2020/2021 mit Unterstützung des Filmservice Münster.Land in Münster produziert. Bei dem Format handelt es sich um eine Krimi-Webserie für junge Leute. Sie soll eine zeitgemäße Alternative zu Fernsehkrimis wie Tatort, Wilsberg oder den Polizeiruf bieten. In den Stories geht es um einen erfolglosen Gaming-Blogger, der in einen Mordfall gerät, seiner Recherchen dazu in seinem Live-Stream veröffentlicht und darüber unverhofft doch noch zum Influencer wird. Das besondere an der Webserie ist, dass die Geschichten zwischen den Episoden in den Sozialen Medien weitererzählt werden.

Das Webfest Berlin ist eines der ersten internationalen Festivals für Webserien und findet zum siebten Mal vom 13. bis 15. Dezember 2021 statt – diesmal online: www.webfest.berlin. Es verleiht einen der begehrtesten Preise im Bereich Internet-Inhalte und stellt eine der wichtigsten professionellen Plattformen zur Präsentation moderner Trends in der Serienindustrie dar.

Der gebürtige Münsteraner Simon Jöcker hat Filmregie in den USA studiert und arbeitete danach 10 Jahre als Autor und Redakteur für die ARD in München. Danach hat er sich in Münster mit der Filmproduktionsfirma WOWfilm selbstständig gemacht. Darüber hinaus engagiert er sich immer wieder filmisch für Kultur- und Heimatprojekte. Daraus ist auch „CrimeBoy“ entstanden.