28.02.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> 'Twittergewitter' der Feuerwehr Düsseldorf

'Twittergewitter' der Feuerwehr Düsseldorf

Aktion zum "Tag des Notrufs"

Nach Sturm "Sabine" zieht am Dienstag, 11. Februar 2020, ein bundesweites "Twittergewitter" über Deutschland.

Düsseldorf - 50 Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland berichten am heutigen europaweiten Tag des Notrufs seit 8.00 Uhr über Einsätze, das Wachleben oder die Ausbildung  - darunter auch die Feuerwehr Düsseldorf.

Rund 200 Tweets setzte die Pressestelle der Düsseldorfer Feuerwehr aus der Leitstelle auf der Hüttenstraße zusammen mit dem Social-Media-Team in den ersten sechs Stunden des "Twittergewitters" mit dem #112live und dem #Duesseldorf112 ab. Rund 2.600 Likes gab es dafür aus der Netzgemeinde. 185 Mal wurde ein Beitrag per retweet weiterverbreitet. Zudem kann die Feuerwehr bis dato 290 neue Follower auf ihrem Konto begrüßen. Bis 20.00 Uhr läuft der Twitter-Account der Feuerwehr Düsseldorf noch heiß.

Hintergrund

Der Tag des Notrufs, der jährlich am 11. Februar stattfindet, soll an die europäische Notrufnummer 112 erinnern. Aus diesem Anlass twittern bundesweit Rettungskräfte der Feuerwehr ab 8 Uhr zwölf Stunden lang unter dem #112live über Einsätze und den Alltag bei der Feuerwehr.

Der Notruf 112 muss bei akuten und lebensgefährlichen Situationen gerufen werden. Dazu zählen:

- Brustschmerz
- Atemnot
- Schlaganfall
- schwere Verletzungen

Sowie bei Feuer und schweren Unfällen:

- Feuer
- Ausgelöster Heimrauchmelder
- Gasgeruch
- Verkehrsunfälle mit Verletzten

Der Notruf 110 muss bei Straftaten oder einer Gefahrenlage gerufen werden. Dazu zählen:

- Einbruch
- Raub
- Diebstahl
- Körperverletzungen
- oder als Zeuge einer Straftat

Bei nicht lebensbedrohlichen Lagen (akute Bauch-, Rücken-, Hals- oder Ohrenschmerzen, Erkältung mit Fieber höher als 39 Grad, akute Harnwegsinfektion) kann man sich telefonisch an den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 wenden. Dabei sollte man lange klingeln lassen und die Bandansage abwarten. Danach wird man mit einem Mitarbeiter verbunden, der weiterhelfen kann.

Bei Fahrten ins Krankenhaus oder zum Facharzt kann man bei nicht lebensbedrohlichen Lagen die Nummer 19222 anrufen. Die Anrufe werden von der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr und des Rettungsdienstes entgegengenommen.


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