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Unangepasst und nicht aufzuhalten

Dokumentarfilm über Rapperin Silvana Imam

Die Rapperin Silvana Imam erobert Schweden im Sturm. Drei junge Regisseurinnen sind mit der Kamera dabei.

Düsseldorf - Sie haben über drei Jahre den rasanten Aufstieg von der zuvor unbekannten Underground-Künstlerin zur queer-feministischen Ikone dokumentiert. Als Erstaufführung zeigt die Black Box, Schulstraße 4, am Sonntag, 11. November 2018, 17.30 Uhr den so entstandenen Dokumentarfilm "Silvana" und lädt im Anschluss an die Filmvorführung zur Podiumsdiskussion ein.

Von Anfang an sind Silvanas Texte und Auftritte von starken politischen Botschaften gegen Diskriminierung, Rassismus und Konformität geprägt. Von sich selbst rappt sie "alles was ich mach ist supernice/ich bin Schwedens Super-Dyke". Ihrer Rolle und Wirkung, die größer als die eigene Musik ist, ist sie sich bewusst. Ihr vehementer Kampf gegen Rollenbilder wird von der plötzlichen Erkenntnis unterbrochen, selbst zum Vorbild einer ganzen Generation geworden zu sein. "Silvana" erzählt von Durchbrüchen, Rückschlägen und nicht zuletzt der Liebe zwischen zwei Frauen. Ein Film, der nachhallt und nichts weniger zum Ziel hat, als die Welt zu verändern.

Im Anschluss an die Filmvorführung am Sonntag, 11. November, lädt das Filmmuseum Düsseldorf zur Podiumsdiskussion ein. "'I am here to change the world' - Politische Ikonen im Zwielicht": Was macht eine feministische Ikone aus? Wofür brauchen wir eigentlich solche Vorbilder? Was bringen sie dem Feminismus? Und was tun, wenn feministische Heldinnen abtrünnig werden, Fehler machen, sich entgegen unserer Erwartungen äußern? Die Gäste erkunden die Welt der politischen Vorreiterinnen sowie Vorreiter und loten aus, welchen Stellenwert Fankultur für politische Kämpfe hat. Auf dem Podium werden Olja Alvir, Autorin sowie feministische und antirassistische Aktivistin aus Wien; Zerrin Cicek, Bloggerin und Aktivistin von "Feminismus im Pott" aus Essen; und Clara Podlesnigg, Filmmuseum Düsseldorf diskutieren.


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