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Umfrage: Brandenburgs rot-rote Regierung vor September-Wahl ohne Mehrheit

Für Regierungsbildung in Potsdam wohl mindestens drei Parteien benötigt

Dem derzeitigen Regierungsbündnis aus SPD und Linkspartei in Brandenburg droht laut einer repräsentativen Meinungsumfrage bei der Landtagswahl am 1. September das Aus.

Potsdam - Im aktuellen Insa-Meinungstrend im Auftrag der "Bild"-Zeitung teilen sich SPD und CDU mit 21 Prozent den Spitzenplatz. Die AfD kommt auf 19 Prozent, die Linke auf 17, die Grünen auf zehn Prozent.

Die Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler (BVB) würde mit vier Prozent knapp am Einzug in den Landtag scheitern, die FDP es mit fünf Prozent knapp schaffen.

Insa-Chef Hermann Binkert sagte der Zeitung: "Das Rennen um Platz eins wird in Brandenburg besonders spannend. Für eine Regierungsbildung werden mindestens drei Parteien benötigt." Für die Erhebung befragte Insa vom 28. Januar bis zum 4. Februar insgesamt 1006 Brandenburger. Die maximale statistische Fehlertoleranz beträgt 3,1 Prozentpunkte.

In Umfragen hat das rot-rote Bündnis in Brandenburg seit Monaten keine Mehrheit mehr. So sah eine Forsa-Befragung für die "Märkische Allgemeine" vom Jahresbeginn die SPD bei 20 Prozent und die Linke bei 17 Prozent. Der AfD sagte diese Umfrage 20 Prozent voraus, der CDU 19 Prozent, den Grünen zwölf Prozent und der FDP fünf Prozent.

(xity, AFP)


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