25.03.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Türsteherkontrollen in der Altstadt

Türsteherkontrollen in der Altstadt

Zahlreiche Verstöße festgestellt

Bereits seit fast 10 Jahren analysiert die Kriminalpolizei die Geschehnisse in der Düsseldorfer Altstadt und wertet täglich alle Anzeigen, Gaststättenmeldungen und Hinweise auf Veränderungen aus.

Düsseldorf - Ein seit Jahren bestehendes Netzwerk aus Ordnungsamt, Hauptzollamt und Polizei ermöglicht schnelle Absprachen für gemeinsame Kontrollen unter unterschiedlicher "Federführung".

Nachdem sich in der letzten Woche Hinweise verdichteten, dass in der Düsseldorfer Altstadt Türsteher einer "Briefkastenfirma" Einlasskontrollen in Diskotheken und Gaststätten durchführen, welche weder ordnungsgemäß gemeldet sind, noch über entsprechende Zuverlässigkeit oder erforderliche Sachkundeprüfung verfügen, entschlossen sich die Kooperationspartner am Samstagabend zu einer gezielten Türsteherkontrolle.

Daran beteiligt waren diesmal Mitarbeiter des OSD, der Kriminalpolizei (KK 24) und Beamte des Einsatztrupps ET Prios. In drei Stunden wurden insgesamt 29 Türsteher in zwölf Betrieben (davon zehn Diskotheken) kontrolliert. An den Eingängen von sechs Diskotheken standen Türsteher von Security-Firmen, für die dann die Bestimmungen der Bewachungsverordnung gelten. Diese besagt unter anderem, dass die eingesetzten Mitarbeiter eine Sachkundeprüfung abgelegt haben und sichtbar ein Schild mit ihrem Namen oder einer Kennnummer sowie mit dem Namen des Gewerbetreibenden tragen müssen. Dies war in der Regel nicht der Fall.

Insgesamt zehn Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen Türsteher und Bewachungsunternehmen wurden vorgelegt. Die Türsteher der oben genannten "Briefkastenfirma", welche teilweise sogar noch mit Jacken eines anderen Security-Unternehmens ausgestattet waren, wurden ebenfalls angetroffen und kontrolliert. Die Feststellungen und gewonnenen Erkenntnisse werden nun an die zuständige Behörde einer Nachbarkommune zur weiteren Veranlassung übersandt. Auch zukünftig werden Stadt, Polizei und Zoll an diesen Aktionen festhalten und so für mehr Sicherheit im Gaststättengewerbe sorgen.


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