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Trickdiebe ergaunern Schmuck und Bargeld

Rentnerin wurde nicht verletzt

Unbekannte Trickdiebe stahlen am Donnerstag, dem 20. Februar 2014, Schmuck und Bargeld einer 77-jährigen Kaarsterin.

Kaarst - Gegen 16 Uhr klingelte eine bislang unbekannte Frau bei der Seniorin auf dem Fasanenweg, die zu diesem Zeitpunkt allein im Haus war. Unter dem Vorwand, einen Zettel für einen Nachbarn zu hinterlassen, verschaffte sich die Tatverdächtige Einlass in die Wohnung. Während eines
Gesprächs stand plötzlich eine zweite unbekannte Frau im Türrahmen. Das Duo tauschte sich kurz aus und verließ dann eilig die Wohnung. Gegen 19 Uhr stellte die Seniorin fest, dass aus einem ihrer Zimmer Schmuck und Bargeld fehlten. Offensichtlich war die 77 Jährige einem Trickdiebstahl aufgesessen. Vermutlich war die Eingangstür unbemerkt offen gelassen worden, so dass die Komplizin die Wohnung unbemerkt nach Wertsachen durchsuchen konnte.

Von den beiden Tatverdächtigen liegt nur eine vage Personenbeschreibung vor: Beide hatten sie ein ausländisches Erscheinungsbild, eine Tatverdächtige war etwa 20 Jahre alt und 160 Zentimeter groß, ihre Komplizin hatte eine korpulente Figur.

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Tatortbereich gemacht haben, oder Hinweise auf die Identität der flüchtigen Personen geben können, sich mit der Kriminalpolizei unter
der Telefonnummer 02131 3000 in Verbindung zu setzen.

Um solchen Fällen von Trickdiebstählen vorzubeugen, rät die Polizei:

Vergewissern Sie sich vor dem, Öffnen, wer zu Ihnen will: Schauen, Sie durch den Türspion oder aus dem Fenster, benutzen Sie die Türsprechanlage. Öffnen Sie Ihre Tür immer nur mit vorgelegter
Türsperre (z. B. Kastenschloss mit Sperrbügel). Lassen Sie niemals Fremde in Ihre Wohnung. Insbesondere wenn Sie alleine sind, haben Trickdiebe leichtes Spiel mit Ihnen. Versuchen Sie, bei unbekannten Besuchern einen Nachbarn hinzuzubitten oder bestellen Sie den Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

Bieten Sie bei einer angeblichen Notlage an, selbst nach Hilfe zu telefonieren oder das Gewünschte (Schreibzeug, Glas Wasser) hinauszureichen. Lassen Sie dabei stets Ihre Tür durch eine Türsperre
gesichert.

Dem Ideenreichtum der Betrüger sind keine Grenzen gesetzt. Oftmals machen sie einen durchaus seriösen Eindruck und sind redegewandt. Seien Sie misstrauisch und informieren Sie die Polizei unter der
Nummer 110 wenn Ihnen eine aktuelle Beobachtung verdächtig erscheint.


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