Totschlagsprozess um erstochenen Gastwirt aus Köln begonnen

Angeklagter womöglich nur eingeschränkt schuldfähig

Zehn Monate nach der Tötung eines Gastwirts in Köln steht der Mann vor Gericht, der ihn erstochen haben soll.

Dem 1992 geborenen Angeklagten wird vorgeworfen, den Wirt in seinem Lokal "Zur Alten Post" Ende März 2022 mit 46 Messerstichen oder -schnitten und einem Tritt gegen den Kopf getötet zu haben. Die Anklage am Landgericht lautet auf Totschlag.

Die Anklageschrift geht aber davon aus, dass der mutmaßliche Täter in seiner Schuldfähigkeit erheblich eingeschränkt war. Er leide an mehreren psychiatrischen Krankheiten. Die Tat in der beliebten Kneipe im Stadtteil Weiden sorgte in der Region für großes Aufsehen. Das Gericht setzte Verhandlungstage bis Ende Februar an.

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