Toter drei Tage nach Bootsunfall an Neiße-Wehr bei Görlitz geborgen

Pärchen kenterte am Samstag - Insasse trotz Suchaktion vermisst

Nach einem Bootsunfall an einem Neiße-Wehr bei Görlitz haben Polizisten in dem Fluss eine Leiche gefunden. Die Identität war zunächst ungeklärt. Es könnte sich dabei allerdings um einen 34-Jährigen handeln, der seit dem Unfall vermisst wird.

Drei Tage nach einem Bootsunfall an einem Neiße-Wehr bei Görlitz haben Polizisten in dem Fluss eine Leiche gefunden. Die Identität des Toten sei noch nicht geklärt, teilte die Polizei in der sächsischen Stadt am Dienstag mit. Es könnte sich dabei allerdings um einen 34-Jährigen handeln, der seit dem Unglück am Samstag vermisst wird. Er war gemeinsam mit einer 32-Jährigen unterwegs, die gerettet wurde.

Das Schlauchboot des Pärchens war laut Polizei an einem Wehr an dem deutsch-polnischen Grenzfluss gekentert, die Frau tauchte nach 300 Metern wieder auf und wurde mit leichten Verletzungen von Zeugen auf der polnischen Seite aus dem Wasser gezogen. Der Mann blieb trotz einer größeren Suchaktion zunächst unauffindbar.

Das verunglückte leere Boot klemmte nach Angaben der Polizei in dem Wehr und war nicht ohne Weiteres erreichbar. Die Feuerwehr drückte es per Wasserstrahl auf die polnischen Seite. Dort wurde es geborgen und von Polizisten für die Ermittlungen beschlagnahmt.

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