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Tonhalle vergibt erstmals Menschenrechtspreis

Ärzte ohne Grenzen für Leistung ausgezeichnet

Die Tonhalle Düsseldorf vergab am Dienstag, 08. März 2016, zum ersten mal einen Menschenrechtspreis. Dieser wurde von dem ungarischen Dirigenten Adam Fischer an die Organisation Ärzte ohne Grenzen überreicht.

Düsseldorf - Seit vielen Jahren setzt sich Adam Fischer neben der Kunst auch intensiv für gesellschaftliche Belange ein. "In kleinen Schritten habe ich etwas bewirkt, im Großen und Ganzen hoffe ich, dass die Menschen zum Nachdenken gebracht werden. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen leistet hervorragende Arbeit in Krisengebieten, was wir auf diesem Wege unterstützen möchten."
Beim ersten Menschenrechtskonzert in der Tonhalle dirigirte Adam Fischer die Düsseldorfer Symphoniker, die Brahms' "Deutsches Requiem", in Gedenken an die auf der Flucht gestorbenen Kinder, spielten. Es sang der Städtische Musikverein zu Düsseldorf, Solisten waren Antonia Bourvé (Sopran) und Lauri Vasar (Bariton).

Für Intendant Michael Becker ist die Haltung Adam Fischers eng mit der heutigen Aufgabe von künstlerischem Engagement verbunden: "Adam Fischer entwickelt gemeinsam mit der Tonhalle und den Düsseldorfer Symphonikern Botschaften, die weit über den reinen Hochglanz hinaus reichen. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben, die Kultur heutzutage übernehmen soll."

Gestiftet wurde der Preis von der gesellschaft der Freunde und Förderer der Tonhalle. Der Preis war mit 10.000 Euro dotiert.


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Tonhalle vergibt erstmals Menschenrechtspreis
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