Tonhalle Düsseldorf geht in die Sommerpause

Diese Konzerte stehen noch auf dem Programm

Zum Abschluss dieser Saison stehen noch einige hochkarätige Konzerte auf dem Programm der Tonhalle Düsseldorf.

Düsseldorf - Bei den Sternzeichen-Konzerten am 25., 27. und 28. Juni 2021 unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober ist als Solist der syrische Klarinettist Kinan Azmeh zu Gast. Neben Johannes Brahms’ Serenade Nr. 2 erklingen in dem Symphoniekonzert zwei Werke, die das Publikum in die farbenreiche Welt der arabischen Musik entführen - »Song without words 2 für Klarinette und Streicher« von Zaid Jabri und eine Eigenkomposition Azmehs, seine »Suite for Improviser and Orchestra«.

Am 29. Juni 2021 ist Kammermusik aus der Moderne in der Tonhalle zu hören: Das notabu.ensemble neue musik unter der Leitung von Mark-Andreas Schlingensiepen spielt in der Konzertreihe Na hör’n Sie mal »The Unanswered Question« von Charles Ives, Alban Bergs Kammerkonzert op. 8 sowie Arnold Schönbergs Kammersymphonie Nr. 1 E-Dur. Solisten des Abends sind der Geiger Noé Inui und die Pianistin Frederike Möller.

Und mit einem kammermusikalischen Feuerwerk beschließt die Tonhalle die Saison 2020/2021: Am 4. Juli sind mit Pianistin Yuja Wang, Klarinettist Andreas Ottensamer und Cellist Gautier Capuçon noch einmal drei absolute Weltstars zu Gast. Im Raumstation-Konzert spielen sie ausschließlich Kammermusikwerke von Johannes Brahms: die Cello-Sonate Nr. 1 e-Moll op. 38, die Klarinetten-Sonate f-Moll op. 120 und das Trio a-Moll op. 114. Musikalisch zählen die Chinesin Wang, der Franzose Capuçon und der Österreicher Ottensamer ohnehin zu den besten ihres Fachs, doch auch in Sachen Bühnenpräsenz setzen die drei Ausnahme-Musiker Maßstäbe.

Anschließend verabschiedet sich die Tonhalle Düsseldorf in die Sommerpause. Ein Wiedersehen unter dem Sternenhimmel des Mendelssohn-Saals gibt es am 3. September 2021 bei der Inszenierung von Beethovens »Prometheus«-Musik, dem ersten Sternzeichen-Konzert der Saison 2021/2022 mit den Düsseldorfer Symphonikern unter der Leitung von Alexandre Bloch.