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Tönerne Schätze der Anden

Hetjens-Museum zeigt Keramik der Inka

Erstmals seit 1992 widmet das Hetjens-Museum südamerikanischer Keramik wieder eine eigene Ausstellung: Präsentiert werden vom 11. Juni bis 25. September 2016 Kulturen aus bis zu 4.000 Jahren präkolumbischer Geschichte.

Tönerne Schätze der Anden

Düsseldorf - Als der spanische Konquistador Francisco Pizarro 1532 mit seiner Besatzung in Peru landete, suchte er nach Gold und fand eine Hochkultur. Die Inka mit ihren beeindruckenden Städten haben eine besondere Faszination auf viele Menschen. Doch auch ihre Keramikkunst bietet bis heute faszinierende Einblicke in den Alltag der Schamanenkultur. Das Hetjens-Museum widmet dieser südamerikanischen Keramik eine eigene Ausstellung.

Ob als Porträtdarstellung, Opfergefäß oder als Kinderrassel: Die Inka fertigten viele ihrer Alltagsgegenstände aus Keramik. Diese Gegenstände geben Aufschluss über den Schamanenkult und die Essgewohnheiten der Inka, bezeugen ihre Hierarchien und Rituale.

Pizarro hielt die Inka damals kurz nach seiner Ankunft in Südamerika für ein uraltes Volk, jedoch war ihr Imperium in den Anden kaum älter als 100 Jahre. Erst im 15. Jahrhundert hatte das Schamanenvolk zahlreiche Kulturen unter seine Herrschaft gebracht. Dabei erstreckte sich ihr Einflussgebiet zu Hochzeiten von Kolumbien bis nach Chile.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Miriam Schaum, sie ist Volontärin im Hetjens-Museum und hatte die Ausstellung "Tönerne Schätze der Anden" als Abschlussarbeit für ihr Volontariat kuratiert. Für die Recherche und Zusammenstellung der Ausstellung hat sie nach eigenen Angaben rund 6 Monate gebraucht. Die Ausstellung zeigt einzigartige und außergewöhnliche Stücke der Inka-Kultur und ihrer Vorläufer sowie Leihgaben aus Privatbesitz, die im Hetjens-Museum zum ersten Mal öffentlich gezeigt werden.


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