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Thüringen für kürzere Meldefrist bei Heimkinder-Fonds

Auch Ostbeauftragte der Bundesregierung dafür

Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) hat sich für eine kürzere Anmeldefrist für Ansprüche aus dem staatlichen Hilfsfonds für frühere DDR-Heimkinder ausgesprochen.

Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) hat sich für eine kürzere Anmeldefrist für Ansprüche aus dem staatlichen Hilfsfonds für frühere DDR-Heimkinder ausgesprochen. Sie wünsche sich für die Betroffenen eine "überschaubare Frist", damit deren Forderungen aufgenommen und anschließend abgearbeitet werden könnten, sagte sie dem MDR. Bislang sind Zahlungs-Anträge noch bis Mitte 2016 möglich.

Vertreter des Bundes und der ostdeutschen Länder treffen sich am Dienstag zu Gesprächen über den Fonds, der 2012 analog zu einem Hilfstopf für westdeutsche Ex-Heimkinder eingerichtet worden war. Er ist mit 40 Millionen Euro ausgestattet. Das Geld soll Betroffenen dabei helfen, Nachteile und Schäden auszugleichen, die sie aufgrund ihrer Heimaufenthalte erlitten hatten.

Unterstützung für Tauberts Vorstoß signalisierte die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der ostdeutschen Länder, Iris Gleicke (SPD). Ein früherer Stichtag sei sinnvoll, weil dann schneller Klarheit über die Zahl der Betroffenen zu gewinnen sei, sagte sie dem MDR. Allerdings müsse sichergestellt werden, dass alle Anspruchsberechtigten von der Verkürzung wüssten.

© 2014 AFP


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