Thomas Gottschalk spricht sich für Fusion von ARD und ZDF aus

71-Jähriger fordert Konzentration aufs Wesentliche

Der Entertainer Thomas Gottschalk hat angesichts der Debatte um eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine Fusion von ARD und ZDF vorgeschlagen.

Berlin - "Das öffentlich-rechtliche System hat nur in der Fusion eine Chance", sagte der 71-Jährige dem Nachrichtenportal "The Pioneer" laut Mitteilung vom Mittwoch.

Vor allem die dramatischen Veränderungen in der Mediennutzung der Jüngeren ließen keine andere Möglichkeit zu, um das System zukunftstauglich zu machen. "Kein Vierzehnjähriger klappt seinen Laptop auf, um nach ARD oder ZDF zu suchen", sagte Gottschalk.

Der ehemalige Moderator von "Wetten, dass..?" schlug vor, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. "Die sollen das liefern, wofür man sie bezahlt: Information und Kultur", forderte Gottschalk. Dafür seien die Sender geschaffen worden, das könnten sie besser als alle anderen. Die Quote dürfe dabei keine Rolle spielen.

(xity, AFP)