12.12.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Thomas Geisel zieht Bilanz

Thomas Geisel zieht Bilanz

"Die Erneuerung Düsseldorfs ist eine große Chance"

In der Ratssitzung am 3. Juli 2014 wird die Schadensbilanz offiziell verkündet. Klar sei aber, dass ein hoher zweistelliger Millionenbetrag zur Schadensbehebung und teilweise Neukonzeption erforderlich wird.

Düsseldorf - "Düsseldorf steht vor einer enormen Herausforderung. Der Aufbau nach dem Orkan wird Jahre dauern. Um diese Herausforderung zu meistern, müssen wir zusammenabeiten und strategisch vorgehen", so Geisel.
Im Büro von Thomas Geisel, der inzwischen ein provisorisches Büro im Rathaus bezogen hat, wird in enger Zusammenarbeit mit dem Gründezernat ein Runder Tisch vorbereitet, zu dem Ämter, Verbände, Spender und Firmen eingeladen werden, die sich am Aufbau der Neuen Gartenstadt Düsseldorf beteiligen wollen. Der Runde Tisch tagt erstmals unmittelbar nach Geisels Amtsübernahme Anfang September.
"Ich lade alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, alle Firmen und Verbände in der Landeshauptstadt herzlich ein, sich an der Erneuerung unseres schönen Düsseldorfs zu beteiligen", sagt Thomas Geisel.,Darin sollte man auch eine große Chance sehen".
Aus Sicherheitsgründen werden die laufenden Arbeiten vor allem durch das Gartenamt und beauftragte Fachfirmen in den nächsten Wochen fortgesetzt. Noch immer bestehen große Gefahren durch herabstürzende Äste. Aus diesem Grund hat Thomas nun einen 5-Punkte-Aktionsplan entworfen. Dieser Sieht wie folgt aus:
1. Gefahrenbeseitigung und Aufräumen
Der Fachkräfteeinsatz, sowohl städtisch als auch extern, dauert weiter an. Mangels Versicherungsschutz und angesichts der Gefahren ist ein Einsatz von Freiwilligen nach Einschätzung der Fachverwaltung zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll.
2. Bestandsaufnahne
Hier müssen folgende Fragen beantwortet werden. Welche Faktoren spielten beim Ausmaß der Schäden eine Rolle? Welche Baumarten waren am meisten betroffen, welche am wenigsten? Welche Präventivmaßnahmen können für die Zukunft getroffen werden? Was soll wiederhergestellt werden, wo braucht Düsseldorf neue Konzepte? Welche Kosten ergeben sich für den städtischen Haushalt?
3. Planung - "Neue Bäume für Düsseldorf"
Der Aufwand für die Wiederherstellung bzw. Neukonzeption des städtischen Grüns ist mindestens vergleichbar mit einer Bundesgartenschau. Daher ist es notwendig ein Projektbüro einzurichten und eines "Runden Tisch" einzuberufen. Zudem steht die Idee im Raum, dass kurzfristig ein städtischer Hilfsfonds eingerichtet wird, um in dringenden Fällen unbürokratisch helfen zu können (gedeckelte städtische Mittel, Ko-Finanzierung durch Spenden, Kooperation mit Partnern).
4. Ersetzen der Bäume
Hier ist freiwillige Hilfe wieder gerne gesehen und gefahrlos durchührbar. Freiwillige könnten bei Erstzpflanzungen und der Pfelege neuer Bäume gut eingesetzt werden.
Mit der Aktion "Neue Bäume für Düsseldorf" können Bürgerinnen und Bürger durch Spenden Baumpatenschaften übernehmen. Dabei kostet eine einfache Baum-Patenschaft ca. 800 Euro. Davon wird der Baum angschafft und alle weiteren Kosten von der Stadt übernommen. Bei einer Komplett-Patenschaft wäre, je nach Baumart, eine Spende von 2000 bis 2500 Euro notwendig. Dabei ist die Anschaffung, Planzung, Anlage einer Baumscheibe usw. mit inbegriffen.
Spenden für die Aktion"Neue Bäume für Düsseldorf" laufen über das Konto des städtischen Gartenamtes. Der Aufruf:
"Jetzt spenden und Stammhalter werden!"
Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN DE61 3005 0110 0010 0004 95
Verwendungszweck: Neue Bäume für Düsseldorf
Kassenzeichen 6804-5320-00509
Mit Mitsubishi Electric Deutschland, der PSD-Bank und der Messe Düsseldorf gehen bereits drei lokale Unternehmen mit gutem Beispiel voran, sie sicherten einen fünfstelligen Betrag zu.
5. Zukunft der Gartenstadt Düsseldorf(Ausblick)
Die Neue Gartenstadt Düsseldorf mit ihren historischen Bezügen wird bis 2020 sp geplant, wiederhergestellt und gepflegt, dass sie ihre Lebensqualität zurück erhält und bei Extremwettern weniger schadensanfällig ist.
Eine Zwischenbilanz der Schäden sieht wie folgt aus: Insgesamt wurden der Feuerwehr über 4.500 Schadensorte gemeldet. Es gab allein in Düsseldorf drei Tote und zehn Verletzte. Grobe Schätzungen besagen, dass ca. 12.000 Bäume im Forst und auf Friedhöfen, sowie ca. 22.500 Straßenbäume, davon 2.500 samt Wurzelwerk umgestürzt sind.

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