22.10.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Test in luftiger Höhe

Test in luftiger Höhe

Wartung des Windrads auf der Halde Hoppenbruch

Für Dominik Klein ist Schwindelfreiheit eine Jobvoraussetzung. Er ist bei der Wartung von Windkraftanlagen – wie dem rund 150 Meter hohe Windrad auf der Halde Hoppenbruch – in luftiger Höhe unterwegs.

Herten - Im September 2019 stand die jährliche Hauptwartung der Anlage an. „Das ist wie die Jahresinspektion beim Auto“, erklärt Frank Girke, Geschäftsführer der Ruhrwind Herten GmbH und Fachgebietsleiter für die Stromnetze bei den Hertener Stadtwerken. Rund eine Woche lang wurden alle Systeme getestet, mechanisch wie elektronisch. Während der Prüfung stand das Windrad still. „Aber über Nacht konnten wir es wieder in Betrieb nehmen“, so Girke.

Der jährliche Systemcheck wird von der Herstellerfirma durchgeführt. Die kann kleinere Mängel dann sofort beheben. Diesmal war das aber nicht nötig: Bei der erst drei Jahre alten Anlage läuft alles im grünen Bereich. Alle vier Jahre prüft ein externer Gutachter die Anlage, ähnlich wie der TÜV. „Darauf bereiten wir uns im nächsten Jahr vor“, sagt Girke: Die externe Überprüfung steht 2020 zum ersten Mal an.

Die Windkraftanlage auf der Halde Hoppenbruch produziert bis zu sechs Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom pro Jahr. Das reicht um, bis zu 1.900 Haushalte zu versorgen. Mit der Anlage werden rund 5.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Gesellschafter der Ruhrwind Herten GmbH sind der Regionalverband Ruhr, die Hertener Energiehandelsgesellschaft und Jürgen Schmidt als privater Investor.

Weitere Infos: www.hertener-stadtwerke.de


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