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Tenacious D - Duo Infernale zurück auf Tour

Jack Black und Kyle Gass erneut in Deutschland

Tenacious D könnten die größten Rockstars des Planeten sein – wenn die Welt nur ausreichend Humor besäße. Dieser unterliegt aber regionalen, sprachlichen und kulturhistorischen Eigenheiten.

Köln - So kam es, dass Tenacious D in ihrer Heimat USA gefeiert wurden wie Superstars – mit eigenen TV-Shows, Kinofilmen und prominentesten Gastmusikern. Wohingegen sie in Europa – mit Ausnahme von England – bis zu ihrem 2012 erschienenen Album "Rize Of The Fenix“ nur ein Geheimtipp waren. Das änderte sich vor gut zwei Jahren schlagartig: Das Album stieg in vielen europäischen Ländern in die Top 5, so auch in Deutschland und England. Nun kommt das Duo im Frühjahr 2015 für drei Clubkonzerte nach Deutschland. Zwischen dem 1. und 10. Februar stehen Shows in Köln, München und Hamburg auf dem Plan.
So laut, bunt und schrill das Gesamtwerk von Tenaciuos D auch anmutet, steckt es doch voller kleiner Details, Seitenhiebe und Legenden-Huldigungen. Sie sind ein Füllhorn der Musikgeschichte, das auf viele andere Künstler ebenso richtungsweisend wirkt, wie sie selbst sich bei ihren Einflüssen bedienen. Gerade ihre Live-Auftritte, ein wahnwitziges, kunstvoll geknüpftes Amalgam aus brillantem Gitarrenspiel, spontaner Stand-Up-Comedy und eigenwilligen Coverversionen, gelten als Erweckungserlebnis. Kyle Gass und Jack Black sind dabei ebenso sehr Musiker wie Schauspieler, Komödianten und Geschichtenerzähler, Clowns und Performance-Künstler.
Das war schon so, als sich die beiden 1989 in Tim Robbins Theatergruppe "The Actors Gang“ kennenlernten – und zunächst nicht leiden konnten. Der stillere Gass, anfangs der deutlich bessere Musiker, wollte sich nicht damit abfinden, dass der vorlaute, damals 16-jährige Black zum musikalischen Direktor der Gruppe ernannt wurde. Bei einem gemeinsamen Trip zum Theaterfestival "Edinburgh Fringe“ in Schottland schlossen sie Frieden. Gass brachte Black das Gitarrespielen bei, Black revanchierte sich mit kostenlosem Schauspielunterricht. Man beschloss, eine Band zu gründen.
Dass in den fast zwei Jahrzehnten ihres Bestehens erst drei Studioalben veröffentlicht wurden, hat viele Gründe. Tenacious D verstanden sich immer als Multimedia-Projekt. Deshalb erschienen sie auch zuerst mit einer eigenen Show im Fernsehen, anstatt mit einem Album zu reüssieren. Hier spielten sie Lieder, luden sich Bands ein und unterhielten mit brillanter Comedy. So konnten sie bereits bei den Aufnahmen zu ihrem Debütalbum über eine Backing Band verfügen, die es in sich hatte – Dave Grohl an Drums und Gitarre, Keyboarder Page McConnell von Phish, Vandals-Gitarrist Warren Fitzgerald und Redd Kross-Bassist Steven Shane McDonald.

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