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"Symphoniker im Foyer"

Lieder und Kammermusik zum Ballettprogramm b.23

Lieder und Kammermusik von Johannes Brahms und August Klughardt am 12. April um 11.00 Uhr im Foyer des Opernhauses Düsseldorf.

Düsseldorf - Passend zum Ballettprogramm b.23, in dem unter anderem Mats Eks Choreographie "Rättika" zum Violinkonzert D-Dur op. 77 von Johannes Brahms zu sehen ist, präsentieren Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker und der Deutschen Oper am Rhein am Sonntag, 12. April, um 11 Uhr, im Foyer des Opernhauses Düsseldorf ein Matinee-Programm.

Am Anfang steht das Streichsextett op. 18, das mit seiner blühenden Melodik vermutlich nicht nur eine Spiegelung von Johannes Brahms' fröhlicher Stimmung während einer Reise an den Rhein ist, sondern bereits jene kompromisslose thematische Arbeit zeigt, die für sein gesamtes weiteres Schaffen so bedeutsam werden sollte.

Im Anschluss erklingt mit den "Schilfliedern" op. 28 eine Rarität von August Klughardt. Wie Brahms empfing der Komponist wesentliche Impulse durch die Musik Schumanns, zählte zugleich jedoch zu den Parteigängern der Neudeutschen Schule um Liszt und Wagner.

Den Abschluss machen Brahms' "Liebeslieder-Walzer" op. 52 auf Nachdichtungen aus meist osteuropäischen Sprachen. Ungewöhnlich ist nicht nur die Idee, im Walzertakt zu singen, sondern auch die Besetzung mit einem Vokalquartett (Anke Krabbe, Marta Márquez, Cornel Frey und Torben Jürgens) und einem Klavierpart für vier Hände (Stephen Harrison und Wolfgang Wiechert). In seinen 18 Liedern entfaltet Brahms dabei ein äußerst vielfältiges Kaleidoskop an Stimmungen, lässt von Liebe, Sehnsucht und Lust, aber auch von Leid, Zorn und Spott singen.


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