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SWK Krefeld parkt ab sofort im Freien

"Heiße Tage" für Krefelds Straßenbahnbetriebshof

Die SWK Krefeld hat ab sofort und für die kommenden neun Tage einen mobilen Betriebshof auf der ehemaligen HS "Tackheide" an der Gladbacher Straße.

Krefeld - Für die SWK Mobil beginnt mit dem Betriebsbeginn des "Mobilen Betriebshofs“ am 09. Mai 2014, die wirklich "heiße Phase“. In der Zeit bis zum 18. Mai 2014, also innerhalp von nur zehn Tagen, werden die kompletten Gleisanlagen inklusive Weichen im Kreuzungsbereich Ostwall/ St. Anton-Str. und Ostwall/Rheinstraße ausgetauscht. Die Straßenbahnen können daher in dieser Zeit nicht mehr den Betriebshof an der St. Töniser Straße erreichen.

Aufgrund dessen wurde ein mobiler Betriebshof vom 09. bis 18. Mai 2014, am stillgelegten Gleis der ehemaligen HS "Tackheide“ an der Gladbacher Straße errichtet. Bereits seit Montag läuft der Aufbau von Beleuchtung, Anlieferung von Containern für Personal und Arbeitsmaterialien, Toilettenhäuschen etc.

Vor Ort werden zahlreiche Materialien gelagert: vom Fahrscheindrucker über Ticket-Entwerter und elektronische Ersatzteile bis hin zum “Brems-Sand“ für die Straßenbahnen. Auch kleinere Reparaturen können vor Ort durchgeführt werden. Ein Hubwagen ist vorhanden, um etwaige Reparaturen auch von oben ausführen zu können. Die Reinigung der Bahnen erfolgt ebenfalls am mobilen Betriebshof. 60 Fahrerinnen und Fahrer treten täglich ihren Dienst an. 31 Straßenbahnen werden im Freien untergebracht, darin sind bereits Ersatzbahnen eingeplant, falls es zu Ausfällen einzelner Straßenbahnen kommen sollte.

Bis voraussichtlich 9. Juni 2014, wird die gesamte Kreuzung von Ostwall und St.-Anton-Straße erneuert. Vom 9. bis 19. Mai 2014, werden dort sämtliche Schienen entfernt und durch neue Gleise und Weichen ersetzt. Die St.-Anton-Straße bleibt dabei zwischen Friedrichstraße und Philadelphiastraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dieser Verkehr wird über Leyentalstraße, Moerser Straße und den Nordwall umgeleitet. Umstellen müssen sich auch die Nutzer der Busse und Bahnen.
Begonnen wird am Montag, 28. April 2014, mit Straßenbau. Die alten Fahrbahnen werden bis zu den Gleisen entfernt. Dann folgen der Ausbau der Schienen und der Einbau der neuen Gleise. Ab 9. Mai 2014, können für voraussichtlich zehn Tage keine Straßenbahnen den Ostwall queren. Die Rheinbahn fährt dann nur noch bis Dießem, von dort fahren Busse zur Innenstadt. Die Straßenbahnen von und nach Hüls und St. Tönis werden durch Busse ersetzt. Die Straßenbahnen von und nach Elfrath, zu den Edelstahlwerken und Uerdingen fahren wie gewohnt, aber über die Philadelphiastraße. Eine Bahn fährt für zehn Tage von Linn über den Hauptbahnhof nach Fischeln. Ab dem 19. Mai 2014, sollen die vier Krefelder Straßenbahnlinien wieder ihre gewohnten Ziele anfahren, dann aber bis zum Ende der gesamten Bauzeit (Sommer 2015) über die Philadelphiastraße. Zwei Bahnen biegen nach Osten Richtung Uerdingen und Elfrath über die Uerdinger Straße ab. Zwei Bahnen (nach St. Tönis und Hüls) biegen nach Westen in die Rheinstraße Richtung Ostwall ab. Ersatzhaltestellen gibt es am Knotenpunkt Philadelphia-, Uerdinger und Rheinstraße. "In den Knotenpunktarmen mit Straßenbahnverkehr muss dieser wegen der eigenen Signalisierung einen eigenen Straßenraum bekommen. Es wird also keine Mischspuren mit Straßenbahnverkehr und Kfz-Verkehr geben. Allerdings haben wir ein der Geometrie und der veränderten Verkehrsbelastung angepasstes Signalzeitenprogramm“, so Hartmut Könner. Der Leiter des Fachbereichs Tiefbau verwies in Sachen ÖPNV auf gesonderte Informationen der Stadtwerke, die diese am 25. Apri 2014, veröffentlichen werden.
Im Anschluss an den Gleisbau erfolgt der Straßenneubau. Am 9. Juni 2014, sollen auch der Kfz-Verkehr und die Busse die St.-Anton-Straße wieder nutzen können. Neu wird nach der Wiederherstellung des Kreuzungsbereichs von Ostwall und St.-Anton-Straße eine Linksabbiegemöglichkeit von der westlichen Ostwall-Fahrbahn, aus Richtung Polizeipräsidium kommend, in die St.-Anton-Straße in Richtung Bockum sein. Diese ersetzt die weggefallene Linksabbiegemöglichkeit in die Rheinstraße.
Für Anlieger- und Parkhausverkehr ist eine Einfahrt in die östliche St.-Anton-Straße bis zur Baustelle in Ostwallnähe weiterhin möglich. Alle Parkhäuser bleiben erreichbar. Das Parkhaus in der Königstraße kann über die St.-Anton-Straße auf dem gewohnten Weg erreicht werden. Diesen Weg können auch die Anlieger und Lieferanten der Geschäfte nutzen. Für das Parkhaus unter dem Seidenweberhaus ist eine Anfahrt über Friedrichstraße und Carl-Wilhelm-Straße zur Einfahrt in der Königstraße ausgeschildert.
Die Häuser und Läden auf der östlichen Ostwallseite zwischen St.-Anton-Straße und Dampfmühlenweg können nur noch über den Dampfmühlenweg angefahren werden. Von dort erhalten Anlieger und Anlieferer eine Zufahrtsmöglichkeit über die östliche Ostwallfahrbahn. Der nördliche Ostwall zwischen Polizeipräsidium und Dampfmühlenweg ist befahrbar. Am Dampfmühlenweg müssen Autofahrer, die vom Polizeipräsidium kommen, den Mittelstreifen des Ostwalls queren und auf der östlichen Fahrbahnseite wieder zurück in Richtung Polizeipräsidium fahren. Durchgangsverkehr wird es also in den sechs Wochen der "heißen Phase“ nicht geben. Verkehr, der über den Dampfmühlenweg den Ostwall erreicht, wird in Richtung Polizeipräsidium abgeleitet – mit Ausnahme der genannten Anlieger der östlichen Ostwallseite.
"Für die heiße Phase werden wir natürlich eine zusätzliche Beschilderung, hauptsächlich in Ergänzung der vorhandenen und in wenigen Fällen als Ersatz der vorhandenen Beschilderung, anbringen. Auch Ampeln werden umgestellt. Wir bitten um Verständnis, sollte es hier und da einmal etwas stocken. Wie im bisherigen Baustellenverlauf werden wir kurzfristig reagieren, sollte es irgendwo zu massiven Problemen kommen. Wir prüfen regelmäßig die Wegweisung und das Parkleitsystem und beobachten Schleichverkehre. Wenn nötig, werden wir nachregulieren“, sagt Könner. Durch die Vollsperrung der Kreuzung Ostwall / St.-Anton-Straße sei ein intensiver Arbeitsablauf gegeben, der diesen Bauabschnitt in nur sechs Wochen beenden kann.



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