Sven Regener tritt trotz AfD und Pegida unvoreingenommen in Ostdeutschland auf

Der Autor und Sänger Sven Regener will trotz Pegida, der Wahlerfolge der rechtspopulistischen AfD und der fremdenfeindlichen Übergriffe etwa in Clausnitz unvoreingenommen während seiner Tournee bei seinen Stationen in ostdeutschen Städten auftreten.

Berlin - "Ja, natürlich, ich bin gegen Sippenhaft und kollektive Identitätszuschreibung", sagte der 55-Jährige dem "Mannheimer Morgen" vom Donnerstag.

Regener engagiert sich nach seinen Worten durch Geldspenden in der Flüchtlingshilfe. "Geld hilft - je mehr, desto besser", sagte er. "Einfach mal Tasche auf, ein paar große Scheine rausholen und ans Rote Kreuz geben." Er sei zweimal Mitglied im Roten Kreuz, einmal in Berlin und einmal in Hamburg - und außerdem im Arbeiter-Samariter-Bund. Regener ist Bestsellerautor und Sänger, mit seiner Band Element of Crime beginnt er gerade eine mehrwöchige Tournee.

(xity, AFP)