Studie zum Internationalen Frauentag

Mütter sind immer häufiger erwerbstätig

Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Seit über 100 Jahren fordern Frauen an diesem Tag Gleichberechtigung - beispielsweise auf dem Arbeitsmarkt.

Wiesbaden - In Deutschland hat in den vergangenen Jahren die Erwerbstätigkeit von Frauen allgemein, aber auch von Müttern deutlich zugenommen. Für Letztere spielt in diesem Zusammenhang die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine wichtige Rolle.

2013 waren rund 61 Prozent der Mütter aktiv erwerbstätig, das waren sechs Prozentpunkte mehr als 1996 (55 Prozent). Ob Mütter berufstätig sind, ist besonders stark vom Alter der Kinder abhängig: 2013 waren Frauen mit Kindern unter drei Jahren am seltensten aktiv erwerbstätig (31 Prozent). Daneben spielt auch die Familienform eine Rolle: So arbeitete nur jede vierte alleinerziehende Mutter mit Kindern in diesem Alter (26 Prozent), aber 31 Prozent der Ehefrauen und 35 Prozent der Lebenspartnerinnen mit Kindern.

Von allen aktiv erwerbstätigen Müttern waren 2013 insgesamt mehr als zwei Drittel (70 Prozent) in Teilzeit beschäftigt - 1996 lag die Quote noch bei 51 Prozent. Besonders häufig arbeiteten 2013 Ehefrauen mit Kindern in Teilzeit (75 Prozent). Im Vergleich dazu waren nur 57 Prozent der Lebenspartnerinnen mit Kindern und 58 Prozent der alleinerziehenden Mütter in Teilzeit beschäftigt.


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