29.10.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Streit über Zugang zu Physiotherapeuten

Streit über Zugang zu Physiotherapeuten

SPD-Gesundheitsexperte verstimmt über Vorstoß der Union

Die Union hat angeregt, Patienten sollten leichter Zugang zu Physiotherapeuten, Logopäden oder Masseuren bekommen.

Berlin - Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat sich verstimmt über den Vorstoß der Union gezeigt, Patienten den Gang zum Physiotherapeuten zu erleichtern. "Ich habe es gern, wenn man erst nachdenkt und sich dann äußert", sagte der SPD-Vizefraktionschef. Er prüfe gerade, inwieweit Erfahrungen anderer Länder auf Deutschland übertragbar seien.

Die Union hatte angeregt, Patienten sollten leichter Zugang zu Physiotherapeuten, Logopäden oder Masseuren bekommen. Wie in Schweden und den Niederlanden könnten sie dann direkt zu den Therapeuten gehen, ohne Verordnung eines Arztes.

"Das ist eine neue Art des Umgangs", kritisierte Lauterbach den Vorstoß der Union im "Focus". "Bisher haben wir Initiativen abgestimmt." Lauterbach will den Vorschlag aber sachlich prüfen und nicht "nur ablehnen, weil er nicht von uns gemeinsam gemacht wurde".

(xity, AFP)


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