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Stipendienprogramm für Akademiker aus Südeuropa

Bewerbung mit 23 bis 33 Jahren möglich

Der Verein HSBC Trinkaus Jugend & Bildung e. V. vergibt, in Kooperation mit dem Goethe-Institut Düsseldorf und der Agentur für Arbeit Düsseldorf, Stipendien an junge Akademiker aus Südeuropa.

Stipendienprogramm für Akademiker aus Südeuropa
Düsseldorf - Die Jop-Perspektiven sehen in Südeuropa trotz guter akademischer Ausbildung oft schlecht aus. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Deutschland und des erhöhten Fachkräftebedarfs in Schlüsselbranchen für die deutsche Wettbewerbsfähigkeit spricht viel dafür, dass diese jungen, studierten und qualifizierten Arbeitskräfte eine tragfähige berufliche Zukunft in Deutschland haben können.
"d.eu.tsch“ heißt dieses Stipendienprogramm und richtet sich an Akademiker im Alter von 23 bis 33 Jahren. Insbesondere in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik sowie auf Mathematiker, Naturwissenschaftler, Ärzte und IT-Spezialisten besteht ein zunehmender Fachkräftebedarf, sodass hier die Akademiker bevorzugt behandelt werden.
Beginnen soll das Stipendienprogramm im Februar 2015. Über eine Dauer von fünf Monaten werden den 16 Stipendiaten Fähigkeiten vermittelt, die sie auf den deutschen Arbeitsmarkt vorbereiten sollen. Dazu gehört nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch Softskills und ein Training in Bewerbungsgesprächen. Die Bewerbungsphase läuft derzeit, Mitte Oktober beginnt die Stipendiatenauswahl.
Während der fünf Monate werden die Stipendiaten von Mentoren begleitet. "Hierfür leisten unsere Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag, denn sie geben die Begeisterung für das Land und die Mentalität weiter, nehmen Berührungsängste und verkleinern auch mögliche bürokratische Hürden“, betont Andreas Schmitz (HSBC) das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.
In 400 Unterrichtsstunden können die Stipendiaten das Sprachniveau C1 erreichen, mit dem eine komplexe Konversation, in Alltag und Beruf, möglich ist. "Die Entwicklung der sprachlichen Fähigkeiten erhöht nicht allein die beruflichen Chancen, sie schafft auch einen Zugang zu Kultur und Leben in Deutschland.“, erklärt Sigrid Axt, Pädagogische Leiterin des Goethe-Instituts in Düsseldorf.
Johannes Pfeiffer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Düsseldorf: "Fachkräfte aus dem Ausland bereichern Düsseldorf heute schon kulturell und stärken unsere Wirtschaftskraft. Neue Formen des Zusammenlebens entstehen über Nationalitäten hinweg. Der Düsseldorfer Arbeitsmarkt wird in den kommenden Jahren bunter, und wir werden vielfältiger. Mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf müssen wir aber weiter offensiv um die Talente, die Young Professionals, aus dem Ausland werben.“

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