Steinmeier verpasst wegen Flugzeugpanne Auftakt von G7-Außenministertreffen

Regierungsmaschine mit Verzögerung in China Richtung Japan gestartet

Bundesaußenminister Steinmeier (SPD) hat den Auftakt des G7-Außenministertreffens im japanischen Hiroshima verpasst.

Berlin - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat wegen einer Panne seines Flugzeugs den Auftakt des G7-Außenministertreffens am Sonntag im japanischen Hiroshima verpasst. Steinmeier sei zwar inzwischen in der chinesischen Metropole Changsa Richtung Japan gestartet, doch habe es eine "Verzögerung" gegeben, teilte das Auswärtige Amt in Berlin am Sonntagvormittag mit. Es werde mit seiner Ankunft in Hiroshima erst am frühen Abend (Ortszeit) gerechnet.

Steinmeier ist mit der Regierungsmaschine "Konrad Adenauer" auf Asienreise. Er war am Freitag in Peking eingetroffen und am Samstag nach Changsa in der südöstlichen Provinz Hunan weitergereist. Dort konnte seine Maschine dann nicht wie geplant rechtzeitig nach Hiroshima starten, weil es einen technischen Defekt gab.

Steinmeiers US-Kollege John Kerry traf schon am Sonntagmorgen in Hiroshima ein - es ist der erste Besuch eines US-Außenministers in der Stadt seit dem US-Atombombenabwurf im Zweiten Weltkrieg.

Während des G7-Treffens wollen Kerry und die anderen Außenminister einen Park und ein Museum besuchen, in dem an die Zerstörung der Stadt am 6. August 1945 erinnert wird. Barack Obama könnte kommenden Monat während des G7-Gipfels der erste amtierende US-Präsident werden, der die japanische Großstadt besucht. Der Gipfel selbst findet am 26. und 27. Mai in der Region Ise-Shima zwischen Tokio und Osaka statt.

(xity, AFP)