Start für Lolli-Tests in Düsseldorfer Kitas

Erstes Feedback ist durchweg positiv

Durchweg positive Resonanz auf die neue Lolli-PCR-Pool-Tests in den Düsseldorfer Kitas: Die Kinder haben die Tests gut angenommen.

Düsseldorf - Mit dem einfachen Speichel-Testverfahren werden die Kindergartengruppen und das sie betreuende Personal zweimal pro Woche auf das Coronavirus getestet. Noch vor Jahresende wurde damit den Wünschen vieler Eltern und Beschäftigter entsprochen und nicht zuletzt auch auf die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts reagiert. Der Lolli-Test soll dazu beitragen, das Infektionsgeschehen besser einzudämmen. Am ersten Tag der Lolli-Pool-Testung haben 332 registrierte Kitas teilgenommen.

Die Proben werden gruppenweise zusammengeführt - also einem Pool - und im aufwendigen PCR-Verfahren analysiert. Für diese Tests der Kinder wird das schriftliche Einverständnis der Eltern eingeholt. Es haben bereits weitere Eltern den Wunsch zur Teilnahme geäußert. Diese werden bei der Anmeldung bei Bedarf durch die Kitas unterstützt.

Mit den Lolli-Pool-Tests kann eine mögliche Infektion bei einem Kind durch einen PCR-Test deutlich früher festgestellt werden als durch die bislang zuhause durchgeführten Schnelltests, sodass auch die Gefahr einer Ansteckung frühzeitig erkannt wird. Diese Art der PCR-Tests erhöht die Sicherheit für die Kinder, aber auch für die Erzieherinnen und Erzieher sowie die Familien der Kinder.

Kleinere Stolpersteine wie zum Beispiel die Lieferung von Testkits für nachgemeldete Kinder werden direkt durch die Kitas mit dem beauftragten Labor geregelt. Trotz der kurzfristigen Umstellung ist das neue Testverfahren sehr gut angelaufen.

Mit großem Engagement hat das Personal in den Kitas diesen zusätzlichen Arbeitsaufwand zum Jahresende gestemmt. Sowohl Beschäftigte als auch Eltern können so mit einer zusätzlichen Sicherheit in die Weihnachtsferien gehen.