Stark-Watzinger will mehr Impfangebote in den Schulen

Bildungsministerin sieht Impfen als zentrales Mittel gegen Schulschließungen

Die neue Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) will deutlich mehr Impfangebote direkt in den Schulen machen.

Berlin - "Das muss ganz oben auf der Agenda der Länder stehen, um die Schulen offen zu halten", sagte Stark-Watzinger dem Berliner "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). Denkbar sei beispielsweise, dass die Schulärztin in der großen Pause impfe oder mobile Impfteams in die Schulen gingen.

Stark-Watzinger betonte, dass dies "natürlich immer in Absprache mit den Eltern" geschehen solle. Wichtig sei, dass das Angebot für die Impfungen der Kinder und Jugendlichen niedrigschwellig sei. "Das sehe ich zusammen mit Hygienemaßnahmen und digitalen Angeboten als Schlüssel, um den Schulbetrieb zuverlässig aufrecht zu erhalten", erklärte sie.

Zu flächendeckenden Schulschließungen solle es nicht noch einmal kommen. Schulschließungen sollten das allerletzte Mittel sein, sagte die Ministerin der Zeitung. "Kurz gesagt: Solange wir noch ins Fußballstadion gehen können, darf keine Schule schließen."

(xity, AFP)