Stadtrat bringt Bauprojekt auf den Weg

Zwei Bürokomplexe sollen in Krefeld entstehen

Die Mitglieder des Stadtrates haben mehrheitlich für die Aufstellung und öffentliche Auslegung des Bebauungsplans 822/I - Willy-Brandt-Platz - gestimmt.

Krefeld - Der Beschluss ist der erste Schritt zur Realisierung eines der größten innerstädtischen Bauprojekte der vergangenen Jahre: Entlang der Ritterstraße und links und rechts vom Willy-Brandt-Platz investieren drei regionale Unternehmen in den Bau von zwei hochmodernen, fünfgeschossigen Bürokomplexen.

Mieter werden das Jobcenter Krefeld und die Autobahn GmbH. Die Firma Bienen und Partner Immobilien aus Mönchengladbach in Kooperation mit der BOB efficiency design aus Aachen könnte bereits im Herbst/Winter mit dem Bau auf der westlichen Fläche beginnen. Zum Jahresende plant die Developer Projektentwicklung aus Düsseldorf, die Bagger auf der östlichen Fläche rollen zu lassen. Hier soll der Bebauungsplan 822/II zeitversetzt auf den Weg gebracht werden. Die Fertigstellung ist für Frühjahr/Sommer 2023 beziehungsweise für Mitte 2023 vorgesehen.

„Wir können uns glücklich schätzen, einen so prominenten Standort für dieses tolle Bürogebäudeprojekt gefunden zu haben", sagte Norbert Bienen, Geschäftsführer von Bienen und Partner, vor wenigen Wochen bei der Präsentation des Projektes. Dieser Neubau sei richtungsweisend für die Weiterentwicklung der Büroimmobilienlandschaft in Krefeld und trage dazu bei, neue Arbeitsplätze mit bester ÖPNV-Anbindung zu schaffen. Bienen und Partner konnte die BOB efficiency design für das Projekt gewinnen, um eines der energieeffizientesten Bürogebäude Deutschlands zu errichten.

Die neue Autobahn GmbH des Bundes will mit ihrer Niederlassung Rheinland Mitte 2023 die neuen Räume am Willy-Brand-Platz beziehen. Derzeit arbeitet der Großteil der 270 Beschäftigen in den vormaligen Räumlichkeiten des Landesbetriebs Straßen NRW an der Hansastraße. Der Umzug wird von einem spürbaren Personalaufbau begleitet. Es werden bis dahin rund 90 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. In der neuen Büroimmobilie können künftig auf einer Gesamtfläche von 7.500 Quadratmetern mindestens 360 Mitarbeitende ihrer Arbeit nachgehen. Dann wird das dichteste Autobahnnetz in Europa weiterhin von Krefeld aus betreut.