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Stadt Köln erhält Zertifizierung für IT-Sicherheit

Sicherheit und Datenschutz von Beginn an

Der im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik für Standardisierung und Zertifizierung zuständige Abteilungspräsident, Bernd Kowalski, hat Stadtdirektor Dr. Stephan Keller am Donnerstag, 4. Juli 2019, das Zertifikat nach der Norm ISO27001

Dies ist die derzeit umfangreichste Zertifizierungsmöglichkeit für die Sicherheit eines IT-Betriebes. Als bundesweit erste kreisfreie Stadt mit integriertem IT-Dienstleister hat das IT-Amt der Stadt Köln damit diese Zertifizierung erhalten.
 
Im Rahmen der Zertizierung überprüfte ein unabhängiger Auditor alle Betriebsbereiche der städtischen IT: Die beiden städtischen Rechenzentren, die zentralen IT-Infrastrukturen, die Organisation und die Abläufe im Informationssicherheitsmanagement sowie die Qualifikation der IT-Mitarbeiter. Durch die Zertifizierung bescheinigte das BSI der städtischen IT einen hohen Reifegrad hinsichtlich präventiver und reaktiver Schutzmaßnahmen, etablierter Prozesse und damit die konsequente Einhaltung der durch die IT-Grundschutzkataloge des BSI empfohlenen IT-Sicherheitsstandards.
 
Dr. Stephan Keller erklärte: „Informationssicherheit und Datenschutz sind in Köln ein Pflichtbestandteil, aber zugleich auch eine logische Konsequenz der Digitalisierung. Sie werden in jedem Projekt von Beginn an mitgedacht und gelebt.“ Es sei selbstverständlich, mit den der Stadt Köln anvertrauten Daten von Bürgerinnen und Bürgern, den Partnern der Verwaltung, aber natürlich auch denen der eigenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und denen der Mandatsträgerinnen und Mandatsträger, absolut verantwortungsbewusst, datenschutzkonform und vertrauenswürdig umzugehen. „Es ist mir daher sehr wichtig, dass uns das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik als die führende Cyber-Sicherheitsinstitution in Deutschland mit seinem Zertifikat bestätigt, dass wir alle technisch und organisatorisch notwendigen Maßnahmen dafür etabliert haben. Wir verstehen IT-Sicherheit als kontinuierlichen Verbesserungsprozess“, sagte Keller.
 
Bernd Kowalski betonte: „Vertrauen in die Informationstechnik kann nur entstehen, wenn auf die Sicherheit von Daten Verlass ist. Durch die Zertifizierung schaffen wir dieses Ver-trauen, denn die unabhängige Prüfung von Produkten, Systemen und Dienstleistungen durch das BSI sorgt für Transparenz in Bezug auf die Sicherheitseigenschaften und    deren adäquate Umsetzung. Damit leisten wir einen aktiven Beitrag für mehr Informations-sicherheit und damit zu einer erfolgreichen Digitalisierung in Deutschland.“
 
Das Amt für Informationsverarbeitung ist der zentrale IT-Dienstleister der Stadt Köln und betreibt mit rund 400 Mitarbeitenden die IT einer Großstadtverwaltung mit über 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Hierzu gehören neben sämtlichen IT-Infrastrukturen inklusive der Arbeitsplatz-IT und den Kommunikations- und Netzwerkdiensten auch über 800 Fachverfahren auf circa 950 Serversystemen. Neben der Zuständigkeit für die Kernverwaltung ist das Amt auch für die IT in 262 städtischen Schulen verantwortlich. Darüber hinaus erbringt es Leistungen für einzelne Kunden im Stadtwerkekonzern sowie für Leistungspartner im interkommunalen Verbund. In Verbindung mit der BSI-Zertifizierung und vielen weiteren Optimierungsmaßnahmen hat die Stadt eine wichtige Voraussetzung für eine dauerhaft ausfallsichere, skalierbare und zukunftsfähige IT-Unterstützung geschaffen.


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