19.02.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Staatsanwalt erhebt Anklage wegen Loveparade-Unglücks

Staatsanwalt erhebt Anklage wegen Loveparade-Unglücks

Noch keine Einzelheiten genannt

Gut dreieinhalb Jahre nach dem Unglück bei der Duisburger Loveparade mit 21 Toten hat die Staatsanwaltschaft ihrer Ermittlungen abgeschlossen und Anklage erhoben. Gegen wen sich die Anklage richtet, soll erst Mittwoch bekannt gegeben werden.

Gut dreieinhalb Jahre nach dem Unglück bei der Duisburger Loveparade mit 21 Toten hat die Staatsanwaltschaft ihrer Ermittlungen abgeschlossen und Anklage erhoben. Einzelheiten zu den Beschuldigten und zu den Tatvorwürfen nannten die Duisburger Strafverfolger nicht. Die Staatsanwaltschaft kündigte jedoch für Mittwoch eine Pressekonferenz in Duisburg an, auf der sie "über den Verfahrensabschluss ergänzend informieren" will.

Bei der Loveparade in der Ruhrgebietsstadt war am 24. Juli 2010 am überfüllten Zugangstunnel zum Veranstaltungsgelände eine Massenpanik ausgebrochen. 21 Besucher des Techno-Festivals kamen in der Menschenmenge um, mehr als 500 wurden verletzt.

Die Staatsanwaltschaft hatte wegen des Unglücks zunächst gegen 17 Verdächtige ermittelt. Medienberichten zufolge müssen nun zehn oder elf Beschuldigte mit einer Anklage rechnen. Bei ihnen soll es sich überwiegend um städtische Bedienstete und um Mitarbeiter des damaligen Loveparade-Veranstalters handeln.

© 2014 AFP


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