16.12.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Spürhund schlägt bei Ermittlungen vor Duisburger Container an

Spürhund schlägt bei Ermittlungen vor Duisburger Container an

Ermittler verfolgen im Fall "Mia" womöglich erste Spur

Im Fall des in Polen tot aufgefundenen Babys "Mia" aus Duisburg haben die Ermittler womöglich eine erste Spur.

Duisburg - Kriminaltechniker untersuchten am Freitag einen Altkleidercontainer aus dem Duisburger Westen, bei dem ein Leichenspürhund angeschlagen hatte. Die Polizei ging zudem auch ersten Hinweisen aus der Bevölkerung nach, wie die Ermittler in Duisburg mitteilten.

Zugleich baten die Beamten weiter um Mithilfe bei der Suche nach der Mutter des toten Kleinkinds, das am 17. November beim Sortieren von Altkleidern im polnischen Kielce entdeckt worden war und dem die Ermittler den Namen "Mia" gaben. Die betreffenden Altkleider in der polnischen Sortieranlage waren aus Duisburg angeliefert worden.

"Jeder auch für Sie noch so abwegig erscheinende Hinweis ist für uns wichtig, um diese Tragödie aufzuklären", hieß es in einem erneuten Zeugenaufruf der Duisburger Ermittlungsbehörden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der tote Säugling zwischen dem 31. Oktober und dem 8. November in einem Altkleidercontainer der Wirtschaftsbetriebe in Duisburg abgelegt.

Im Zuge ihrer Ermittlungen zu dem tragischen Fall überprüfte die Polizei mit insgesamt drei Leichenspürhunden eine Vielzahl von Altkleidercontainern in Duisburg. Einer der Hunde nahm den Angaben zufolge am Donnerstag an dem verdächtigen Container im Westen der Stadt Witterung auf.

Die Hunde sollen in den nächsten Tagen weiter auf Spurensuche gehen. Als Ablageort für die Babyleiche kommen den Angaben zufolge insgesamt rund 300 Altkleidercontainer in der Ruhrgebietsstadt in Frage.

(xity, AFP)


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