04.04.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Spritpreise brechen weiter ein

Spritpreise brechen weiter ein

Corona-Krise hat Rohölmarkt fest im Griff

Die weltweite Coronakrise macht sich weiterhin massiv an den Tankstellen bemerkbar.

München - Laut aktueller Auswertung des ADAC müssen Autofahrer für einen Liter Super E10 im Bundesmittel 1,234 Euro bezahlen, das sind 3,3 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 1,3 Cent auf durchschnittlich 1,124 Euro je Liter. Damit reduzierte sich die Differenz zwischen beiden Sorten auf nur noch elf Cent, was auch auf die angesichts sinkender Preise derzeit sehr starke Heizölnachfrage zurückzuführen ist.

Die Angst vor einer globalen Rezession hat den Rohölmarkt immer noch fest im Griff. Stabilisieren sich die Notierungen auf diesem Niveau, besteht Potenzial für einen weiteren Rückgang der Kraftstoffpreise. Auch wenn die Rohölnotierungen die Kraftstoffpreise wegen der Energiesteuer und anderer Komponenten nicht allein beeinflussen, ist die Vergünstigung am Rohölmarkt noch nicht in vollem Umfang bei den Verbrauchern angekommen. Dies geschieht erst dann, wenn der Wettbewerbsdruck auf dem Kraftstoffmarkt dies erzwingt.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18.00 und 22.00 Uhr.


Copyright 2019 © Xity Online GmbH