23.06.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Spielerwechsel bei den Krefeld Pinguinen

Spielerwechsel bei den Krefeld Pinguinen

Entscheidungen über Abgänge sind gefallen

Schon vor den Playoffs hatten die Verantwortlichen der Krefeld Pinguine das Ziel ausgegeben, den Kader für die kommende Saison so früh wie möglich stehen zu haben, um mit einer vollen Mannschaft schon zum Trainingsauftakt auf das Eis gehen zu können.

Krefeld - Bevor man allerdings Kaderplätze an Neuzugänge vergeben kann stehen schwere Entscheidungen an, denn natürlich müssen dafür auch Spieler das Team verlassen. In manchen Fällen trifft der Spieler diese Entscheidung, in anderen das Team. So ist es auch bei den Pinguinen und die letzte Woche war mit intensiven Gesprächen und Überlegungen angefüllt. Und so werden insgesamt acht Spieler der Saison 2013/14 im kommenden Spieljahr nicht mehr im Kader stehen. Bereits seit langem spekuliert wurde mit den Abgängen von Kevin Clark, Mark Voakes und Sinan Akdag. Diese drei Leistungsträger entschieden sich, die Angebote der Pinguine abzulehnen und, bei anderen Vereinen ihr Glück zu suchen. Ähnlich verhält es sich bei Lukas Lang. Der sympathische Goalie wurde ja bereits vergangene Woche von der Düsseldorfer EG als Neuzugang vermeldet. Auch ihn hätte man gern am Niederrhein gehalten, doch letztlich gab er seinem Sicherheitsbedürfnis als Familienvater nach und unterschrieb in der Landeshauptstadt, um das Risiko erfolgloser Verhandlungen zu vermeiden.

Wieder etwas anders ist die Situation im Falle Mitja Robar. Auch den Slowenen wollte man gern an der Westparkstraße halten und machte ein gutes Angebot, doch nach einer starken Saison steht der Blueliner in Verhandlungen mit zahlungskräftigen Vereinen aus dem In- und Ausland und hofft auf einen Vertrag in einer Gehaltsklasse, die für die Pinguine nicht darstellbar ist. Daher müssen sich die Schwarz-Gelben nun schweren Herzens umorientieren, um Planungssicherheit zu erlangen. Darüber hinaus wird auch Jerry Kuhn nicht länger im Team der Pinguine stehen. Absprachegemäß war der Schlussmann nur geholt worden, um Sicherheit für die Playoffs zu haben. Eine Weiterverpflichtung stand auch aufgrund der benötigten Ausländerlizenz nie zur Disposition.


Und schließlich werden zwei absolute Ikonen den Zweiten der Abschlusstabelle verlassen: Roland Verwey und Boris Blank. Während Erstgenannter sich entschied, seine Eishockeykarriere zu beenden und sich einer neuen beruflichen Herausforderung zuzuwenden, war es im Falle von Ex-Nationalspieler Blank ein langer und durchaus kontroverser Entscheidungsprozess. Die Leistungen des Deutsch-Kasachen über lange Jahre, auch in der abgelaufenen Saison, sind unbestritten. Doch letztlich wollen die Verantwortlichen den Weg der Verjüngung weiter fortführen. So entschied man sich schweren Herzens, sich von dem 35-jährigen Torjäger zu trennen.


Tags:
  • Krefeld
  • Krefeld Pinguine
  • Eishockey
  • KönigPalast
  • Königpalast

Copyright 2018 © Xity Online GmbH