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"Spiegel": Schon Monate vor Vorfall am Reichstag Chats über solche Aktionen

Auswertung von hunderten internen Chatgruppen

Schon Monate vor dem Vorfall am Reichtstagsgebäude während der Proteste gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen hat es laut einem "Spiegel-"Bericht in Chats Diskussionen über solche Aktionen gegeben.

Berlin - Das habe eine Auswertung Hunderter Beiträge in internen Chatgruppen ergeben, berichtete der "Spiegel" am Donnerstag. Bei den jüngsten Protesten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen hatten am Samstagabend hunderte teils rechtsextreme Demonstranten die Treppe des Reichstagsgebäudes gestürmt, in dem der Bundestag seinen Sitz hat.

Bereits am 15. Juni forderte dem "Spiegel"-Bericht zufolge das Mitglied einer Chatgruppe um den für seine Verschwörungstheorien bekannten Vegan-Koch Attila Hildmann dazu auf, die Proteste gegen die deutsche Corona-Politik in Berlin zu bündeln und in den Bundestag einzudringen. Man müsse "den Reichstag besetzen, solang bis sie aufgeben", hieß es dort.

In weiteren Online-Gruppen wurde das Reichstagsgebäude vier Tage vor der Großkundgebung am 29. August als "wichtigste Adresse" bezeichnet. Teilnehmer seien zudem ausdrücklich aufgefordert worden, Fahnen des deutschen Reiches, der USA? und Russlands mitzubringen.

(xity, AFP)


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