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Spekulationen um Friedrichs politische Zukunft

Womöglich Personalrochade mit Hasselfeldt

Für den in der Edathy-Affäre zurückgetretenen früheren Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU) könnte es offenbar eine schnelle Rückkehr in ein politisches Spitzenamt geben. Friedrich gelte als Anwärter auf den Posten des CSU-Landesgruppenchefs im Bundestag, berichtete die "Leipziger Volkszeitung" unter Berufung auf die CSU-Spitze.

Für den in der Edathy-Affäre zurückgetretenen früheren Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU) könnte es offenbar eine schnelle Rückkehr in ein politisches Spitzenamt geben. Friedrich gelte als Anwärter auf den Posten des CSU-Landesgruppenchefs im Bundestag, berichtete die "Leipziger Volkszeitung" unter Berufung auf die CSU-Spitze. Parteichef Horst Seehofer plane ein Blitzcomeback für Friedrich. Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt könnte nach diesem Plan neue Agrarministerin werden. Friedrich würde Hasselfeldt nachfolgen.

Friedrich war bereits in den Jahren 2009 bis 2011 Landesgruppenvorsitzender. Mit dieser Personalrochade würde Seehofer seinen in der Affäre um den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy gestrauchelten Parteifreund im Eilverfahren rehabilitieren, berichtete das Blatt. Friedrich war am Freitag zurückgetreten.

Friedrich hatte als Bundesinnenminister im Oktober 2013 SPD-Chef Sigmar Gabriel darüber informiert, dass der Name Edathys im Zusammenhang mit Ermittlungen im Ausland aufgetaucht sei. Deshalb steht Friedrich nun im Verdacht des Verrats von Dienstgeheimnissen. Seit Mitte Dezember war Friedrich Landwirtschaftsminister in der großen Koalition von Union und SPD.

© 2014 AFP


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