Spektakuläre Fahndung und Festnahmen in Garath

Täter wollte im Sumpfgebiet "abtauchen"

Erfolgreich verliefen in der vergangenen Nacht die Fahndung und die spektakuläre Festnahme von zwei Wohnungseinbrechern in Garath.

Düsseldorf - Zur Tatzeit meldete der Bewohner eines Hauses an der Johannes-Radtke-Straße über den Notruf 110 verdächtige Geräusche aus dem Nachbarhaus. Als die Einsatzkräfte eintrafen, konnten sie noch zwei Personen über ein Nachbargrundstück in Richtung Naturschutzgebiet flüchten sehen. Beamte nahmen zunächst die Verfolgung auf, bis der Sichtkontakt verloren wurde. Das gesamte Areal zwischen Peter-Behrens-Straße und Altrhein wurde umstellt. Ein Polizeihubschrauber schaltete sich in die Fahndung ein. "Hummel 4" machte dann eine Person auf der Franz-Hitze-Straße aus. Der 23-Jährige konnte problemlos unter einem Carport festgenommen werden. Schon zu diesem Zeitpunkt machte die Hubschrauberbesatzung den Mittäter im Bereich der Urdenbacher Kämpe aus und führte die Polizeikräfte über den Stümpeweg an ein Wasserloch am Altrhein. Der Täter hatte noch versucht sich im Morast seinen schwarzen Pullover über das Gesicht zu ziehen und sich so "unsichtbar" zu machen. Die Beamten zogen in danach widerstandlos aus dem Morast.

Bei der anschließenden Tatortaufnahme stellte sich heraus, dass die Täter vom rückwärtigen Teil durch einen Wintergarten in das Einfamilienhaus eingebrochen waren und Schmuck entwendet hatten.