23.02.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> SPD hat 15 Vorschläge zum bezahlbaren Wohnen

SPD hat 15 Vorschläge zum bezahlbaren Wohnen

"Wie wir wohnen wollen" in der Düsseldorfer City

Die SPD Düsseldorf stellte am Freitag, 15 Vorschläge vor, damit Düsseldorf auch in Zukunft für alle bezahlbar bleibt. Unter dem Motto "Wie wir wohnen wollen" stehen hier politische Maßnahmen, um Wohnkosten zu senken.

Düsseldorf - Ein wichtiges Thema in Düsseldorf ist nach wie vor der Wohnungsmarkt. Die Mietpreise in der Landeshauptstadt sind für viele Menschen einfach nicht zu bezahlen. Hier will die Politik in Zukunft Abhilfe schaffen. Mit ihren Vorschlägen will die SPD in Düsseldorf das Handlungskonzept "Wohnen" weiterentwickeln. "Düsseldorf ist eine wachsende Stadt," erklärt Andreas Rimkus, Vorsitzender der SPD Düsseldorf. "Wir finden wenige Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt die bezahlbar sind. Wir haben im Bereich 'Wohnen' bereits eine ganze Menge getan und ich bin Thomas Geisel als Oberbürgermeister sehr dankbar, dass er mit seiner Verwaltung die richtigen Dinge eingeleitet hat. Die SWD baut fleißig, die Genossenschaften sind dabei, wir haben ein Bündnis für Wohnen, aber die Menschen bemerken immer noch steigende Mieten. Da müssen wir etwas tun, gerade im Neubaubereich."

Ein Vorschlag der SPD ist es, den preisgedämpften Wohnungsbau zu modifizieren. Die so genannte "Fairmiete" soll hier helfen. Sie liegt mit 9 Euro pro Quadratmeter knapp 30 Prozent über der Sozialmiete, aber immer noch unterhalb der gedämpften Miete von 10 Euro pro Quadratmeter.

Mithilfe der SWD will die SPD mehr städtische Wohnungen schaffen. Hier sollen laut Vorschlag der Sozialdemokraten jährlich mindestens 500 neue bezahlbare Wohnungen entstehen. Auch bestehende Wohnungen sollen von der städtischen Wohnungsgesellschaft gekauft werden, um bezahlbare Mietpreise zu gewährleisten. Auch soll die Stadt Düsseldorf ihre Wohngrundstücke in Zukunft vor allem an die SWD weitergeben, damit hier geförderte und Mietregulierte Wohnungen entstehen.

Unter der Überschrift "Wer neu baut, muss vor allem bezahlbare Wohnungen bauen" fordert die SPD ausserdem, dass Investoren in mindestens 80 Prozent ihrer Neubauprojekte bezahlbaren Wohnraum schaffen. Dadurch soll das Handlungskonzept Wohnen verschärft werden. Die Düsseldorfer SPD sagte dabei immer wieder, wie wichtig es sei, bezahlbaren Wohnraum in allen Quartieren und für alle Altersgruppen zu schaffen.

Ein weiteres Thema, unter dem Motto "Wie wir wohnen wollen" war das Wachstum der Infrastruktur. Hier fordert man, nicht nur Wohnungen zu bauen, sondern dabei auch auf die Versorgung im Stadtteil zu schauen.

Die 15 Vorschläge lassen sich auf der Website der Düsseldorfer SPD nachlesen. Um in Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu treten, soll ausserdem am 4. Februar 2019 eine Veranstaltung im Bilker Bürgersaal stattfinden. Hier kann man Kritik, Anregungen und Fragen zu den Vorschlägen äussern.


SPD hat 15 Vorschläge zum bezahlbaren Wohnen
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