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Spahn verteidigt Äußerungen zu Forschritten im Kampf gegen Krebs

Bundesgesundheitsminister: Sollten uns ambitionierte Ziele stecken

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat seine Äußerungen zum Kampf gegen Krebs verteidigt.

Berlin - "Da möchte ich auch überhaupt keine Illusionen wecken, aber ich finde schon, wir sollten uns ambitionierte Ziele stecken", sagte er dem Bayerischen Rundfunk (BR) am Montag. Zuerst gehe es darum, Krebs "zu besiegen, indem wir ihn beherrschen".

Spahn hatte für seine Äußerung, Krebs könne aufgrund der Erfolge der Forschung in zehn bis 20 Jahren besiegt sein, Kritik von Experten geerntet. "Das ist eine sehr allgemeine Hoffnung, die so einfach nicht funktioniert", sagte der Spezialist Ulrich Keilholz von der Berliner Charité den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag.

"Es geht nicht darum, dass überhaupt kein Krebs mehr entsteht", sagte Spahn dem BR am Montag. "Aber es geht darum, dem Krebs so weit es geht den Schrecken zu nehmen, weil es eben bessere Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten, bessere Früherkennung und Prävention gibt."

(xity, AFP)


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