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Sonntagsführung in den Museen

Führung durch die Ausstellung Gerhard Hoehme

Die Galerie der Stadt Lüdenscheid zeigt aktuell und noch bis Sonntag, 15. November 2020, eine Ausstellung mit dem Titel „Gerhard Hoehme – meine Sehnsucht war der weitere Raum…“.

Lüdenscheid - Die Ausstellung zum Werk des vor 100 Jahren geborenen Künstlers ist in Kooperation mit der Kunststiftung Lüdenscheid und der Gerhard und Margarete Hoehme Stiftung Düsseldorf entstanden. Am Sonntag, 18. Oktober, um 15 Uhr gibt Dr. Susanne Conzen in einem begleiteten Rundgang einen Einblick in Hoehmes Gesamtwerk. Zum Bestand der Kunststiftung Lüdenscheid zählen mehr als 50 druckgrafische Arbeiten Gerhard Hoehmes. Aufgrund der Zusammenarbeit mit der seit 1998 bestehenden Hoehme-Stiftung in Düsseldorf und weiterer Leihgaben aus öffentlichem und privatem Besitz ist es gelungen, die Auswahl der Arbeiten im Sinne des Gesamtwerkes Hoehmes auszuweiten.

Zu Beginn der Führung werden die Kontaktdaten der Teilnehmer aufgenommen und temporär gespeichert, um die Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten zu gewährleisten. Ebenso gelten die üblichen Hygienemaßnahmen wie das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und die Desinfektion der Hände. Für den Eintritt zur Ausstellung wird ein Kostenbeitrag von 5 Euro (2,50 Euro ermäßigt) erhoben, zuzüglich 1 Euro für die Führung. Die nächste Führung findet am Sonntag, 1. November, statt.

Hintergrund zum Künstler:
Der Fotograf Robert Häusser porträtierte Gerhard Hoehme zu Beginn der 1980er Jahre in seinem Atelier in Neuss-Selikum. Seit 1960 Professor an der Düsseldorfer Akademie, war dies sein kreativer Rückzugsort, um sich seiner eigenen Kunst zu widmen. Seine neuen, progressiven künstlerischen Wege hatte Hoehme bereits eingeschlagen: Alltägliche, kunstfremde, Materialien, Gegenstände und Fundstücke fanden Eingang in seine Malereien, seine Objekte und Installationen. Mit seinen Bildern und Schriften forderte er heraus, jedoch anders, als es sein Akademie-Kollege Joseph Beuys zeitgleich unternahm. Tentakel, Schnüre, Schläuche entfernen sich von den Bildflächen, demonstrieren die Nähe zur technischen Welt, stehen für Austausch und fließende Energien.


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