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Sirenenprobealarm in Düsseldorf

Feuerwehr testet 74 Warnanlagen

Einen Probealarm des städtischen Sirenensystems kündigt die Feuerwehr der Landeshauptstadt Düsseldorf für Mittwoch, 1. Oktober 2014, 11.00 Uhr an.

Düsseldorf - Für Hinweise und Rückfragen von Düsseldorfern zu dem Probealarm ist an diesem Tag von 10.45 bis 12.00 Uhr das Gefahrentelefon unter der Rufnummer 89-93838 von 10.45 bis 12.00 Uhr besetzt. Die Feuerwehr bittet darum, die Notrufnummer 112 nur für das Anzeigen von Notfällen und nicht für Nachfragen zum Sirenenprobealarm zu nutzen.
Der Probealarm beginnt um 11.00 Uhr mit dem Signal "Entwarnung". Zur Entwarnung wird ein Dauerton von einer Minute ertönen. Dies bedeutet, dass die Gefahr vorüber ist. Um 11.06 Uhr erfolgt das Signal "Radio einschalten" – ein auf- und abschwellender Dauerton von etwa einer Minute. Dieses Warnsignal fordert die Bürger auf, ihre Radios einzuschalten – entweder Antenne Düsseldorf oder WDR 2. Um 11.12 Uhr ertönt erneut das Signal "Entwarnung".
Die Sirenen werden durch die Feuerwehrleitstelle ausgelöst. Mit dem Probealarm wird das Sirenensystem überprüft. Sofern kein Warnton zu hören ist, bittet die Feuerwehr um die Unterstützung der Einwohner der Landeshauptstadt. Sie sollten, falls sie nichts hören, den Mitarbeitern am Gefahrentelefon diesen Eindruck kurz mitteilen. Auf diese Weise können noch vorhandene "Beschallungslücken" geschlossen werden. Die auf Grundlage der Rückmeldungen der vergangenen Probealarmierungen erstellten Auswertungen fließen in die zukünftige Planung ein.
Weiterhin werden den Menschen die Signale und ihre Bedeutung in Erinnerung gerufen. Die Bevölkerung soll im "Ernstfall" durch das Heulen der Sirenen dazu aufgefordert werden, Gebäude aufzusuchen und die Radios einzuschalten, um dort Warn- und Verhaltenshinweise zu erfahren. Dies gilt zum Beispiel bei Unfällen auf dem Rhein, bei Großschadenslagen oder im Falle von Schadstofffreisetzungen.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat das städtische Sirenennetz in den letzten Jahren stetig erneuert und ausgebaut. Derzeit listet der Einsatzleitrechner 74 Sirenen, davon 63 neue Anlagen. Aufgrund der Rückmeldungen aus der Bevölkerung von den letzten Probeläufen wird das Sirenennetz um weitere vier Anlagen in diesem Jahr aufgestockt. Aktuell montieren Fachfirmen die Sirenenanlagen auf Gebäuden in der Theodorstraße in Rath, Am Feldhof im Stadtteil Knittkuhl, Lindemannstraße in Düsseltal und Essener Straße in Derendorf. Die Investition für die vier Anlagen beträgt 95.000 Euro. Nach Fertigstellung werden im gesamten Stadtgebiet 78 Sirenen betriebsbereit sein.

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