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Sirenenprobealarm am Mittwoch

Feuerwehr testet 74 Warnanlagen

Einen Probealarm des städtischen Sirenensystems kündigt die Feuerwehr der Landeshauptstadt Düsseldorf für Mittwoch, 9. April 2014, 11.00 Uhr, an.

Düsseldorf - Für Hinweise und Rückfragen von Düsseldorfern zu dem Probealarm ist an diesem Tag das Gefahrentelefon unter der Rufnummer 89-93838 von 10.45 bis 12.00 Uhr besetzt. Die Feuerwehr bittet darum, die Notrufnummer 112 nur für das Anzeigen von Notfällen und nicht für Nachfragen zum Sirenenprobealarm zu nutzen.
Der Probealarm beginnt um 11 Uhr mit dem Signal "Entwarnung". Zur Entwarnung wird ein Dauerton von einer Minute ertönen. Dies bedeutet, dass die Gefahr vorüber ist. Um 11.06 Uhr erfolgt das Signal "Radio einschalten" – ein auf- und abschwellender Dauerton von etwa einer Minute. Dieses Warnsignal fordert die Bürger auf, ihre Radios einzuschalten – entweder Antenne Düsseldorf oder WDR 2. Um 11.12 Uhr ertönt erneut das Signal "Entwarnung". Die Sirenen werden durch die Feuerwehrleitstelle ausgelöst.
Mit dem Probealarm wird das Sirenensystem überprüft. Sofern kein Warnton zu hören ist, bittet die Feuerwehr um die Unterstützung der Einwohner der Landeshauptstadt. Sie sollten, falls sie nichts hören, den Mitarbeitern am Gefahrentelefon diesen Eindruck kurz mitteilen. Auf diese Weise können noch vorhandene "Beschallungslücken" geschlossen werden. Die auf Grundlage der Rückmeldungen der vergangenen Probealarmierungen erstellten Auswertungen fließen in die zukünftige Planung ein.
Weiterhin werden den Menschen die Signale und ihre Bedeutung in Erinnerung gerufen. Die Bevölkerung soll im "Ernstfall" durch das Heulen der Sirenen dazu aufgefordert werden, Gebäude aufzusuchen und die Radios einzuschalten, um dort Warn- und Verhaltenshinweise zu erfahren. Dies gilt zum Beispiel bei Unfällen auf dem Rhein, bei Großschadenslagen oder im Falle von Schadstofffreisetzungen. Bund und Länder entwickeln derzeit gemeinsam, ein so genanntes "Modulares Warnsystem" (MoWaS). Dieses System soll bei entsprechenden großflächigen Gefahrenlagen unmittelbar alle vorhandenen Alarmierungs- und Warnsysteme
zeitgleich über Satellit auslösen. Dazu ist vorgesehen, die bei den Kommunen vorhandenen Systeme zur Alarmierung und Warnung der Bevölkerung – üblicherweise Sirenen, in das Gesamtsystem zu integrieren. Die Übertragung der Alarmierung und Warnung erfolgt via Satellit und auch kabelgebunden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat zusammen mit den Kommunen ein Sirenenkataster erstellt, um einen Überblick über die im Land Nordrhein-Westfalen vorhandenen Sirenenanlagen zu haben.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat das städtische Sirenennetz in den letzten Jahren erneuert und ausgebaut. Derzeit sind im gesamten Stadtgebiet 74 Sirenen betriebsbereit, wovon 63 Sirenen neu installiert wurden. Erst vor kurzem waren die Anlagen von einer Wartungsfirma überprüft worden.
Ursache dafür war ein Fehlalarm in der Nacht zum 24. Februar. Eine Sirene in der Kronprinzenstraße hatte damals aus ungeklärter Ursache einen Warnton abgegeben. Vermutlich handelte es sich dabei um eine technische Störung in der Anlage. Eine Fehlauslösung durch die Feuerwehr konnte eindeutig ausgeschlossen werden.
Verhaltenshinweise Sirenenwarnung
- Ruhe bewahren
- Gebäude oder Wohnung aufsuchen
- Türen und Fenster schließen
- Radio einschalten
- Informationen und Durchsagen beachten
- Nachbarn informieren
- Nur im Notfall die Notrufnummern 110 oder 112 wählen

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