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Sind Studenten heute smarter?

Studienanfänger haben höhere Eingangsqualifikation

Die Studienanfänger der Hochschule Niederrhein werden immer jünger – und sie sind zugleich vor Beginn ihres Studiums besser qualifiziert. Das ergeben aktuelle Auswertungen der Hochschule Niederrhein.

Krefeld - Demnach hatten zum Wintersemester 2013 genau 55 Prozent aller Studienanfänger die allgemeine Hochschulreife. 42,1 Prozent der Studienanfänger kam mit Fachhochschulreife an die Hochschule Niederrhein. Acht Jahre zuvor war das Verhältnis noch anders herum: Zum Wintersemester 2005/06 besaßen nur 41,7 Prozent die allgemeine Hochschulreife, 55,9 Prozent dagegen die Fachhochschulreife.

Zugleich verbesserte sich der Mittelwert der Abiturnote der Studienanfänger: Lag die Durchschnittsnote des Studienanfängers der Hochschule Niederrhein mit Allgemeiner Hochschulreife zum Wintersemester 2009/10 noch bei 2,75, so verbesserte sich die Note zum vergangenen Wintersemester auf 2,61.

Woran das liegt? Unter anderem an steigenden Bewerberzahlen, in deren Folge immer mehr Studiengänge einen NC einführen. Zum Wintersemester 2013/14 hatten 52 Prozent der Bachelorstudiengänge an der HN einen NC. Zum einen finden in mehr Studiengängen Auswahlverfahren statt, zum anderen werden die schon bestehenden NC-Auswahlen strenger, wenn mehr Bewerber um Studienplätze konkurrieren. Auch sind die durchschnittlichen Abiturnoten besser geworden, alleine in NRW verbesserte sich der Schnitt 2,66 auf 2,51 in den Jahren 2006 bis 2012.

Während die Eingangsqualifikation der Studienanfänger also steigt, sinkt ihr Alter: Zum Wintersemester 2010/11 war der größte Teil, nämlich 49 Prozent der Studienanfänger, 21 bis 25 Jahre alt. Unter 20 Jahre waren nur 38,7 Prozent. Zum Wintersemester 2011/12 wurden die Studiengebühren abgeschafft und die Wehrpflicht ausgesetzt. Erstmals nahmen in der Folge mehr Unter-20-Jährige als 21- bis 25-Jährige ihr Studium an der Hochschule Niederrhein auf. Zum Wintersemester 2013/14, als zwei Jahrgänge an die Hochschulen strömten, waren 53,1 Prozent der Studienanfänger unter 20 Jahre und nur 34,6 Prozent zwischen 21 und 25 Jahre alt. Der Anteil der über 26-jährigen Studienanfänger blieb übrigens in dem Zeitraum relativ konstant.

Wenig überraschend ist die Tatsache, dass auch im Wintersemester 2013/14 der Großteil der Studienanfänger aus der Region kommt. Bemerkenswert ist allerdings, dass der Anteil der Studienanfänger aus der Region (Düsseldorf, Duisburg sowie die Kreise Viersen, Wesel, Kleve Neuss und Heinsberg) von 37 Prozent im Jahr 2010 auf 43 Prozent im Jahr 2013 zugenommen hat. Aus Krefeld und Mönchengladbach kamen 2013 dagegen nur noch 22 Prozent (2010: 24 Prozent), der Anteil der Studienanfänger aus dem restlichen NRW blieb konstant bei 24 Prozent.


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