26.08.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Sieg im ersten Champions League-Viertelfinale

Sieg im ersten Champions League-Viertelfinale

Borussia Düsseldorf schlägt Bogoria Mazowiecki

Borussia Düsseldorf ist mit einem Sieg ins Viertelfinale der Table Tennis Champions League gestartet.

Düsseldorf - Sie gewann am Donnerstag, 24. Januar 2019, bei Bogoria Mazowiecki (POL) mit 3:1 und hat im Rückspiel in zwei Wochen nun gute Aussichten, den Einzug ins Halbfinale perfekt zu machen. 

Zum Auftakt hatte Kristian Karlsson große Probleme mit dem Japaner Kaii Yoshida. Obwohl sich der Schwede noch in guter Form fühlte, war er gegen den 37-Jährigen nahezu chancenlos und unterlag klar mit 0.3. „Kristian kam überhaupt nicht zu seinem Rhythmus, hatte Probleme im Aufschlag-Rückschlag-Spiel“, so Manager Andreas Preuß in der Pause. 

Die fand beim Spielstand von 1:1 statt, nachdem Timo Boll seine Begegnung gegen den Tschechen Pavel Sircuek souverän mit 3:0 gewonnen hatte. „Timo hat sich gut reingespielt. Da wussten wir schon, dass auf ihn auch heute wieder einmal Verlass ist und er auch in seinem zweiten Spiel eine reelle Siegchance hat“, so Preuß.

Nach der Pause brachte Anton Källberg sein Team erstmals in Führung. Bis der 3:2-Erfolg über den früheren Düsseldorfer Panagiotis Gionis unter Dach und Fach war, musste der junge Schwede jedoch lange zittern. Der Grieche spielte zunächst seine ganze Erfahrung aus und ging mit 2:0-Sätzen in Führung, ehe es Källberg gelang, der Ruder herumzureißen. Cheftrainer Danny Heister erklärt, wie sein 21-jähriger Schützling das geschafft hat. „Er hatte ab dem 5. Satz viel mehr Geduld als zu Beginn, hat variabler gespielt und gute Entscheidungen getroffen. Insgesamt war das eine gutes Spiel.“

Damit war der Boden für Bolls zweites Match bereitet. Auch gegen Yoshida blieb der Rekord-Europameister ohne Satzverlust und führte sein Team souverän zum 3:1. Damit reicht der Borussia beim Rückspiel in zwei Wochen (7. Februar 2019, 19:00 Uhr) theoretisch sogar eine knappe Niederlage zum Erreichen des Halbfinals. Dass sein Team schon so gut wie durch ist, davon will Heister jedoch nichts wissen. „Bogoria bleibt brandgefährlich, wir müssen auch im Rückspiel noch aufpassen.“


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