20.07.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Seit 1992 rund 1,2 Millionen Jobs im Osten weg

Seit 1992 rund 1,2 Millionen Jobs im Osten weg

Bundestag debattiert über Stand deutscher Einheit

Der Bundesagentur zufolge sind im Osten Deutschlands seit 1992 rund 1,2 Millionen Jobs weg gefallen - das ist ein Minus von 17,6 Prozent. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Jobs im Westen allerdings um 4,9 Prozent.

Berlin - Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in den ostdeutschen Bundesländern seit 1992 um rund 1,2 Millionen zurückgegangen. Das berichtet die "Leipziger Volkszeitung" unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit. Der Rückgang von knapp 6,7 auf 5,5 Millionen entspreche einem Minus von rund 17,6 Prozent. In Westdeutschland stieg demnach die Beschäftigung im selben Zeitraum um 1,1 Millionen an, was einem Anstieg um 4,9 Prozent auf 23,7 Millionen entspreche.

Die Zahl der ostdeutschen Pendler, die in westdeutschen Bundesländern arbeiten, beläuft sich inzwischen auf rund 400.000. 1999 waren es demnach noch 310.000. Gleichzeitig pendelten 2013 rund 120.000 Beschäftigte aus den alten Bundesländern zur Arbeit in die neuen Länder. 1999 waren es nur rund 78.000 gewesen.

Auch bei der Arbeitslosigkeit gab es demnach deutliche Unterschiede. Während sie in den alten Ländern im Januar 2014 bei 6,4 Prozent lag, betrug sie in den neuen Ländern rund elf Prozent. Dies war allerdings der tiefste Stand seit 1992. Der Bundestag debattiert am Freitag über den Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit.

(xity, AFP)


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