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"Sculptures - Structure Mandala"

Hans Mayer zeigt Takashi Naraha

Am 03. Juli 2014 eröffnete die Ausstellung "Sculptures - Structure Mandala" von Takashi Naraha mit einer Vernissage, in der Galerie Hans Mayer.

Düsseldorf - Die Galerie Hans Mayer präsentiert Hauptwerke des japanischen Bildhauers Takashi Naraha aus den letzten Jhren und feiert damit eine über 20 Jahre andauernde Zusammenarbeit. Aus diesem Anlass drucken wir hier erneut einen Text von Pierre Descargues, welcher für den Katalog der damaligen Ausstellung "Zwei Energien Takashi Naraha, Skulpturen, Yuko Shiraishi, Bilder" im Haus für konstruktive und konkrete Kunst Zürich, verfasst wurde.

Er arbeitet mit Granit. Die zeitgenössische Skulptur aber hat sich vom Stein wegentwickelt, hin zu Metall und Kunststoffen. Naraha bewegt sich auf einer Trennlinie zwischen Ordnung und Unordnung. Mit dem Stein führt er einen klaren Dialog. Er setzt ihn in gebührender Entfernung, mit dem gebührenden Respekt.

Er schneidet ihn, er schneidet ein mit wenigen Zügen, belässt ihm jene körnige Oberfläche, die vom Herausbrechen aus dem Steinbruch stammt. Oder aber er poliert den Stein so weit, das sich die Bewegung meines Schattens in ihm widerspiegeln. Narahas Dialog mit dem Granit ist geprägt vom würdevollen Respekt, den dieser Stein fordert.

Naraha hat Granit gewählt. Für den Dianas reiste er nach Schweden, den blauen holte er in der Bretagne. Zweifellos stellt der riesige Felsbrocken, den er wie einen Spielball über schäumenden, weißen Wasserfontänen vor dem Theater in Gelsenkirchen schweben lässt, das wohl aufsehenerregendste Objekt Narahas dar. Er hat damit ein Spektakel inszeniert, in dem die Kraft des Wassers das Gewicht des Steines hält.


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"Sculptures - Structure Mandala"
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