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Sachsens Innenminister verbietet rechtsextreme Gruppe

Durchsuchungen bei "Nationalen Sozialisten Chemnitz"

Das sächsische Innenministerium hat die rechtsextreme Vereinigung "Nationale Sozialisten Chemnitz" verboten.

Chemnitz - Die Polizei durchsuchte Wohnungen von Mitgliedern und einen Szenetreff in Chemnitz, wie das Innenministerium in Dresden mitteilte. Im Visier seien 14 Neonazis, die demnach den harten Kern der Vereinigung bilden. Ziel der Durchsuchungsaktion war es den Angaben zufolge, mögliches Vermögen der rechtsextremen Vereinigung sowie weitere Beweismittel zu beschlagnahmen.

Die Vereinigung "Nationale Sozialisten Chemnitz" zählt laut dem sächsischen Verfassungsschutzbericht von 2012 zu den sogenannten Neonationalsozialisten. Diese sind dem Verfassungsschutz zufolge überwiegend in festen kameradschaftsähnlichen Strukturen organisiert und "die gefährlichste Teilmenge unter den Rechtsextremisten". In ganz Sachsen gehören demnach rund 1000 Anhänger zur neonationalistischen Szene.

(xity, AFP)


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