S-Bahn fährt in Niedersachsen in Schafherde

Polizisten erlösen mehrere schwerverletzte Schafe mit Gnadenschüssen

In Niedersachsen ist eine S-Bahn in einen Schafherde gefahren und hat zahlreiche Tiere getötet.

Hannover - Wie die Bundespolizei in Hannover erklärte, erlösen Polizisten acht schwerverletzte Tiere durch sogenannte Gnadenschüsse von ihrem Leid. Insgesamt kamen bei dem Unfall nahe der Gemeinde Emmerthal im Weserbergland 21 Tiere ums Leben.

Nach weiteren Angaben der Bundespolizei war die Schafherde nach ersten Erkenntnissen durch eine Lücke im Drahtzaun des Bahndamms auf die Gleise gelangt. Diese war vermutlich dadurch entstanden, dass Arbeiter bei Mäharbeiten kürzlich versehentlich auch Teile des Zauns durchtrennten. Die Ermittlungen der Beamten dazu liefen. Die Bahnstrecke zwischen Hameln und Bad Pyrmont war eineinhalb Stunden gesperrt.

(xity, AFP)