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Rund 380 Fälle von Rechtsextremismus in Sicherheitsbehörden

Lagebericht Rechtsextremismus nennt zudem über 1000 Fälle beim Militär

Von Anfang 2017 bis Ende März 2020 sind bei den Sicherheitsbehörden knapp 380 rechtsextreme Verdachtsfälle registriert worden, darunter 319 bei den Ländern.

Berlin - Weitere 1064 solcher Vorkommnisse meldete der Militärische Abschirmdienst (MAD), wie der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), Thomas Haldenwang, am Dienstag bei der Vorstellung des Lageberichts Rechtsextremismus sagte. Hier geht es um die Bundeswehr.

Neben den 319 Fällen aus den Ländern entfielen demnach 58 auf Bundesbehörden, zum größten Teil auf die Bundespolizei. Berücksichtigt wurden laut Haldenwang in dem Bericht alle Fälle, die Maßnahmen der Behörden nach sich gezogen haben. In einem Teil der Fälle erfolgten Disziplinarmaßnahmen, einige der Betroffenen wurden entlassen.

Haldenwang betonte, die Bandbreite der erfassten Vorfälle sei groß und die Vorwürfe sehr heterogen. Betrachtet worden seien Fälle mit typisch rechtsextremen Merkmalen wie Rassismus, Antisemitismus oder Verherrlichung des Nationalsozialismus.

(xity, AFP)


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