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Rotlichtblitzer werden wieder in Betrieb genommen

Für Autofahrer gilt: Augen auf und Fuß vom Gas

Die drei Rotlichtüberwachungsanlagen am Brehmplatz, am Nordstern sowie am Seestern gehen ab Montag, 17. Juni 2019, wieder in Betrieb.

Düsseldorf - Die drei Rotlichtblitzer waren im Januar 2018 wegen Korrekturarbeiten an den Induktionsschleifen, die in den Fahrbahnen eingelassen sind, abgeschaltet worden. Die Rotlichtüberwachungsanlage an der Kreuzung Corneliusstraße/Herzogstraße, die ebenfalls Anfang letzten Jahres abgeschaltet worden ist, ist demgegenüber zwischenzeitlich abgebaut worden. Im Umfeld sind umfangreiche Straßenbauarbeiten geplant. Durch den Umbau soll die dort vorhandene erhöhte Unfallwahrscheinlichkeit verringert werden, so dass zukünftig keine Rotlichtüberwachung mehr nötig ist.

Am Nordstern wurde indes für die Überwachung des Verkehrs in Nord-Süd-Richtung eine moderne, auf Lasertechnik basierende Messanlage als Ersatz für die bisherige Messanlage installiert. Sie geht ebenfalls am Montag, 17. Juni, in Betrieb. Diese Anlage kommt ohne Fahrbahneinbauten aus und misst sowohl Geschwindigkeits- als auch Rotlichtverstöße. Es handelt sich um eine sogenannte Kombi-Überwachungsanlage. Anlagen dieser Art kosten in der Regel, abhängig vom Installationsaufwand, rund 110.000 Euro. Für die Überwachung des Verkehrs in West-Ost-Richtung wird die am Nordstern bereits bestehende Messanlage wieder in Betrieb genommen.

Die Auswertung der vielen Unfälle am Nordstern hat gezeigt, dass Rotlichtverstöße dort öfter mit einer deutlichen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit einhergehen. Verkehrsteilnehmer werden rechtzeitig, bevor sie den unfallträchtigen Knoten erreichen, durch Hinweisschilder auf die Überwachungsanlagen aufmerksam gemacht. So sollen die Autofahrer für die Gefahren dieses verkehrsreichen Straßenabschnitts sensibilisiert werden. 


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