Rentnerin in Dülmen entdeckt einen Nasenbären

Polizei: Pelztier womöglich vor Monaten aus Tierpark gestohlen

Ein Nasenbär hat in Dülmen für Aufregung gesorgt.

Dülmen - Eine 72-jährige Rentnerin beobachtete am Morgen auf der Garage eines Nachbarhauses ein "größeres Pelztier" und alarmierte die Polizei. Nach eingehender Recherche konnten die Beamten das Tier als Exemplar der in Südamerika beheimateten Gattung Nasua nasua identifizieren, wie der lateinische Name des Nasenbäres lautet.

Da sich Nasenbären von Insekten und Kleintieren ernähren, konnte eine Gefahr für die Bevölkerung ausgeschlossen werden, wie die Polizei mitteilte. Mit Unterstützung der Feuerwehr und des städtischen Ordnungsamtes versuchten die Beamten, den Nasenbären einzufangen, was zunächst misslang. Das äußert flinke Tier flüchtete in ein angrenzendes Waldgebiet.

Nach Polizeiangaben handelt es sich möglicherweise um eines von mehreren Tieren, die im vergangenen Dezember im Tierpark Reken in der Nähe von Dülmen gestohlen wurden. Nasenbären können bis zu 70 Zentimeter lang werden und leben normalerweise in bewaldeten Gebieten Nord-, Mittel- und Südamerikas. Sie sind gute Kletterer.

(xity, AFP)