27.02.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Rekordjahr für den Radverkehr in Düsseldorf

Rekordjahr für den Radverkehr in Düsseldorf

Immer mehr Menschen treten in die Pedale

Düsseldorfer und Drahtesel - Das passt zusammen: 2019 war in Düsseldorf erneut ein herausragendes Jahr für den Radverkehr.

Düsseldorf -  Zum zweiten Mal in Folge wurde an der Zählstelle am Mannesmannufer am Rhein mehr als eine Million Radfahrer gezählt. Bis zum 31. Dezember waren es 1.010.235 Radler. Im Schnitt passierten die Zählstelle täglich 2.768 Radfahrer. Auch an den übrigen Dauerzählstellen stieg die Zahl der registrierten Radfahrer auf 5.618.568. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete der Radverkehr damit erneut ein Plus von mehr als drei Prozent. Zugrunde liegen die erhobenen Zahlen an insgesamt elf  Zählstellen im Stadtgebiet. Ausgenommen sind die Zählstellen Münchner/Ickeswarder Straße und Fleher Deich, da diese erst 2018 eingerichtet wurden. Weitere Informationen zu den Standorten der Zählstellen stehen online unter www.duesseldorf.de/radschlag 

"Die Zahlen zeigen es deutlich: Wir sind auf dem besten Weg Düsseldorfs Attraktivität als Fahrradstadt noch weiter zu steigern. Immer mehr Menschen in der Stadt nutzen das Fahrrad als schnelles und gesundes Verkehrsmittel. Durch den gezielten weiteren Ausbau der Radinfrastruktur fördern wir diese positive Entwicklung und arbeiten weiter daran, den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern den Umstieg auf's Rad so attraktiv wie möglich zu machen", betont Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Projekte zur Förderung des Radverkehrs

2019 wurden erneut viele Projekte zur Förderung des Radverkehrs umgesetzt. 4,8 Kilometer neue Radwege  - ohne Umweltspuren - wurden fertig gestellt. Zudem gab es Verbesserungen an der Radwegeführung, an Anschlüssen und Ampelanlagen. 

Die längsten Neuabschnitte und zwei wichtige Teilstücke des Radhauptnetzes waren die neuen Radwege auf der Achse Kaiserstraße/Fischerstraße und Klever Straße/Jülicher Straße. Weitere Projekte waren die Fertigstellung des letzten Teilstücks der Achse Altstadt/Hauptbahnhof: der Fahrradschutzstreifen auf der Friedrich-Ebert-Straße, der neue Radweg entlang des Dorotheenplatzes als punktuelle Verbesserung in Kombination mit der Platzgestaltung und die fahrradfreundliche Querung der Fleher Straße über den Südring.

Von dem Projekt Karlstraße/Worringer Straße wurde ein weiterer großer Abschnitt realisiert. Zwischen Am Wehrhahn und Ackerstraße wurden auf beiden Seiten der Worringer Straße insgesamt 400 Meter Radfahrstreifen markiert. Dazu waren im Knoten Worringer Straße/Gerresheimer Straße umfangreiche Umgestaltungen erforderlich. Es wurde die gesamte Ampelanlage erneuert und um eigene Fahrradsignale ergänzt, auch das gehört dazu.


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